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CHE- Boykott an der ASFH ein durchschlagender Erfolg


Der AStA der ASFH freut sich mitteilen zu können, dass des CHE- Rankingboykott an der ASFH erfolgreich erfolgreich gewesen ist.

Eine Sprecherin des CHE teilte uns kürzlich mit, dass sie nach Rücksprache mit dem Rektorat unserer Hochschule zu dem Schluss gekommen wären, dass die nur spärlich eingegangenen Antworten auf das Ranking nicht veröffentlich werden können.

Nachdem Hochsulangehörige der ASFH durch die Seminaren und Vorlesungen gingen, um die Teilnahme am Hochschulranking zu bewerben, formierte sich an unserer Hochschule massiver Widerstand. Der AStA beschloss zum Boykott aufzurufen. Es gab zahlreiche Diskussionen mit der Hochschulleitung, Repressionsversuche seitens unserer Rektorin, eine studentische Vollversammlung, auf der 98% der Studierenden gegen die Teilnahme am Ranking stimmten, Solidaritätserklärungen und Boykottaufrufe aus dem ganzen Bundesgebiet bis hin zum Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (FZS) sowie breite positive Resonanz von Seiten der Presse. Nachdem die Vorsitzende des AStA der ASFH, Andrea Remmers, kürzlich an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wer rankt, der lenkt“ an der Uni Düsseldorf teilnahm, zu der unter anderem Torsten Bultmann (bdwi) und eine Vertreterin des CHE geladen waren, ist die Sache nun amtlich: Unsere Rankingergebnisse werden nicht veröffentlicht.

Wir werten das als deutlichen Zeichen, dass Widerstand gegen die Einflussnahme von nicht demokratisch legitimierten „Beraterfimen“ auf die (Bildungs)Politik möglich  und erfolgreich ist.


Widerstand gegen Bertelsmann


von Peter Nowak

 

Nach dem weitgehenden Scheitern der Gebührenboykottkampagne ist bei vielen studentischen Aktivisten bundesweit Wundenlecken angesagt. Wie will man Erfolge gegen die neoliberale Bildungspolitik erzielen, wenn selbst viele Studierende den Boykott einfach ignorieren? Das Stichwort vom Neoliberalismus in den Köpfen macht die Runde. Da kamen die Informationen aus Berlin-Hellersdorf gerade recht. Dort hatte der AStA der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialwesen (ASFH) erstmals in der bundesdeutschen Geschichte zum Boykott des Hochschulranking aufgerufen.

Diese Bewertung der Hochschulen ist eng mit dem Centrum für Hochschulentwicklung» (CHE) verbunden. Die Bertelsmanngründung hatte in den letzten Jahren eine führende Rolle bei der neoliberalen Umgestaltung der Hochschullandschaft gespielt.

Tatsächlich könnte die kleine Hochschule im Osten Berlins der etwas abgekämpften Studierendenbewegung mit ihrem Schritt neue Impulse verliehen haben. Der Einfluss der Bertelsmann-Denkfabrik ist mittlerweile Thema von Büchern und war kürzlich auch Gegenstand eines gutbesuchten Kongresses in Frankfurt (Main). Dort waren neben Vertretern von Universitäten auch Gewerkschafter und Aktivisten sozialer Bewegungen zugegen. Ein solches Bündnis ist auch nötig, um politische Erfolge zu erzielen. Das mussten in der Vergangenheit Gewerkschafter genauso erfahren wie Aktivisten von sozialen Bewegungen und für freie Bildung.

So könnte es sogar ein Vorteil sein, wenn sich der Blick der studentischen Aktivisten über die Frage der Studiengebühren hinaus auf deren neoliberale Stichwortgeber ausweitet. Dass sie druckempfindlich sind, zeigte sich schnell. Nach dem Rankingboykott wurden die Studierendenvertreter vom CHE zum Gespräch eingeladen. Denn nichts fürchtet man dort mehr, als wenn das Beispiel aus Hellersdorf bundesweit Schule machen könnte.

Der Autor ist freier Journalist und lebt in Berlin. 

 

Quelle: www.neues-deutschland.de/artikel/119387.html ;


Solidaritätserklärung der Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten der GEW zur Situation an der TU


Hiermit erklärt sich der Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW
mit der linken Mehrheit und den protestierenden Studentinnen und Stundenten an der
TU Berlin solidarisch. Der RCDS an der TU Berlin hat bewiesen, dass er unfähig ist
eine Verfasste Studierendenschaft zu leiten. Der RCDS hat dem Ansehen der Verfassten
Studierendenschaft systematisch geschadet.

Dass sich die Leitung der Hochschule durch ihr Verhalten auf die Seite des RCDS
schlägt, bewerten wir als großen Fehler.

Wir fordern, dass sich das Studierendenparlament an der TU Berlin sofort
konstituieren kann, mit dem Ziel einen neuen AStA zu wählen. In der Hoffnung auf
einen neuen emanzipatorischen AStA und mit solidarischen Grüßen,


i.A. des Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW
Jan Schröder
Bundessprecher der Studentinnen und Studenten in der GEW

Heimliche Bildungspolitiker


Gegen die Bertelsmann-Stiftung und ihre Einrichtungen regt sich Protest

 

POTSDAM Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) treibe die Hochschulen in eine Richtung, die sie nicht wolle, sagt Andrea Remmers, Vorsitzende des Asta der Alice Salomon Fachhochschule (ASFH) in Berlin. "Hauptsächlich geht es darum, dass die Hochschulen eloquenter und schneller werden." Alles laufe auf wirtschaftliche Verwertbarkeit hinaus. Dass mit den neuen Bachelorstudiengängen an der ASFH eine Abwertung "kritischer" Fächer wie Soziologie und Politologie einherging, führt Remmers auch auf die Beratertätigkeit des CHE zurück. Deshalb hätten bei einer Vollversammlung die Studierenden der ASFH Ende Oktober mit überwältigender Mehrheit den Boykott des diesjährigen CHE-Rankings im Studiengang Soziale Arbeit beschlossen.

Das CHE steht nicht zum ersten Mal in der Kritik. Nicht zuletzt das Eintreten des 1994 gegründeten Instituts für Studiengebühren hat Studenten auf die Palme gebracht. 2003 hatte das CHE mitgeteilt, eine Mehrheit befragter Studenten sei für ein bestimmtes Gebührenmodell. Es hatte aber unterschlagen, dass ein Votum gegen Studiengebühren bei der Forsa-Umfrage gar nicht möglich gewesen war.

Die Veröffentlichung ärgerte den damaligen Vorsitzenden der Bundesstudierendenschaft, Jens Wernicke. "Für mich war klar, hier gibt’s einen Gegner, der gegen Hochschulen agiert", sagt der Medien- und Kulturwissenschaftsstudent an der Bauhaus Universität Weimar. Die Auseinandersetzung mit dem CHE machte ihn auf die Bertelsmann-Stiftung aufmerksam. Das CHE ist zwar nur zur Hälfte in deren Trägerschaft, wird aber hauptsächlich von ihr finanziert. Wernicke hat inzwischen die zweite Auflage des Buches "Netzwerk der Macht" herausgegeben, das sich mit der Bildungspolitik der Stiftung befasst. Wernickes Hauptvorwurf: Der Kampf der Bertelsmann-Stiftung für Wettbewerb im Bildungswesen führe zu einer radikalen Veränderung. "Das Geld bleibt das gleiche, es soll nur umverteilt werden." Wernicke fürchtet eine Konzentration der Mittel zugunsten weniger Eliteeinrichtungen.

Auch Angelika Wahl, Lehrerin an der integrierten Georg- Büchner-Gesamtschule in Frankfurt am Main und Attac-Mitglied, übt Kritik an der Bildungspolitik der Bertelsmann-Stiftung. Sie weist auf Empfehlungen der Stiftung und von Beratern wie McKinsey hin, dass Schulen nach betriebswirtschaftlichen Vorgaben geführt werden müssten. "Damit wird ein Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik vollzogen," fürchtet die Lehrerin. In Umfragen zur Unterrichtsqualität, die die Bertelsmann-Stiftung gegen Geld an den Schulen durchführe, werde zum Beispiel völlig außer Acht gelassen, wie die realen Bedingungen an den Schulen seien – ob zum Beispiel genügend Geld für Lehrer und Infrastruktur da sei. Bei McKinseys Vorschlägen zu Schulinspektionen stünden auch Empfehlungen zu Schulschließungen.

Teilnehmer einer Bertelsmann-kritischen Tagung in Frankfurt am Main haben Ende Oktober die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung gefordert. Dieser Status erlaube es der Stiftung nämlich, die Millionengewinne des Bertelsmann-Konzerns der Steuer vorzuenthalten.

Gero Federkeil vom Projektteam Ranking des CHE sieht insbesondere in der linken Kritik auch eine "Verschwörungstheorie" am Werk. Er weist darauf hin, dass bei den Rankings des CHE auch die Sicht der Studierenden eine Rolle spiele. Außerdem seien es oft gerade die kleinen Hochschulen, die von den Rankings profitierten. "Wir sehen das auch als ein Instrument des Verbraucherschutzes", sagt Federkeil. Außerdem trete das CHE nicht für völlige Privatisierung der Hochschulen ein. Es trage nur der Tatsache Rechnung, dass öffentliche Bildungshaushalte gekürzt würden.

 

von RÜDIGER BRAUN

 

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11065710/64289/

 


Hellersdorfer Fachhochschule gegen Elite-Wahn



StudentInnen der ASFH boykottieren CHE-Ranking

 

Erstmalig hat eine studentische Vollversammlung einer Berliner Hochschule einen Boykott des umstrittenen CHE-Rankings beschlossen. BVV-Verordneter Bjoern Tielebein: "Die StudentInnen wissen uns an ihrer Seite wenn es um Gebührenfreiheit und gegen Konkurenzdruck geht.


hier geht es zum Text

 

Quelle: www.dielinke-marzahn-hellersdorf.de


Studierende gegen CHE


Die Alice-Salomon-Fachhochschule in Hellersdorf erprobt ein neues Protestinstrument: den Ranking-Boykott

 

02.11.07

 

Da wurden die KommilitonInnen an der Alice-Salomon Fachhochschule für Sozialwesen (ASFH) hellhörig: MitarbeiterInnen der Hochschulverwaltung versuchten in Veranstaltungen offenbar, Studierende zur Teilnahme am Hochschulranking des "Centrum für Hochschulentwicklung" (CHE) zu motivieren. Das Ranking soll die Qualität von Hochschulen ermitteln und zu einer besseren Vergleichbarkeit der Unis für Studieninteressierte und Studierende beitragen. Doch den ASFH-Studierenden passt die ganze Richtung nicht: Nicht zuletzt, weil das CHE eine Gründung der Bertelsmann-Stiftung ist, fürchten sie, dass das Ranking eine wichtige Rolle bei der neoliberalen Ausrichtung der Hochschulen und der Einführung von Studiengebühren spielen soll. "Mit dieser politischen Ausrichtung sind wir ganz und gar nicht einverstanden und haben den Boykott beschlossen", sagt daher die Asta-Vorsitzende der ASFH, Andrea Remmers.

 

Die Hochschulleitung reagierte zunächst mit einem Diskussionsangebot: Doch obwohl ASFH-Rektorin Christine Labonté-Roset auf einer studentischen Vollversammlung am 18. Oktober das Ranking wortreich verteidigte, bekräftigte die überwiegende Mehrheit der anwesenden Studierenden den Boykott. Dieser Beschluss ist allerdings nicht verbindlich. Der Vorschlag, die Frage des Rankings allen Studierenden in einer Urabstimmung zur Entscheidung vorzulegen, wurde von der Hochschulverwaltung zurückgewiesen. Die Fragebögen zum Ranking sind mittlerweile verschickt worden, doch der Asta ruft dazu auf, diese Unterlagen bei der Studierendenvertretung abzugeben. Der bisherige Rücklauf sei positiv, so ein Asta-Mitglied.

 

Mittlerweile trafen beim ASFH-Asta Solidaritätsadressen der Berliner Landesastenkonferenz und von Hochschul-Asten aus dem ganzen Bundesgebiet ein. Laut Asta-Vorsitzender Remmers ist den Studierenden der ASFH mit dem Ranking-Boykott eine bundesweite Premiere in der Protestagenda gelungen.

 

Der Hochschulreferent vom Asta der Freien Universität, Björn Kietzmann, der sich ebenfalls mit der ASFH-Initiative solidarisiert, sieht einen engen Zusammenhang zwischen dem Ranking-Boykott und dem Widerstand gegen die frisch gekürte Eliteuniversität an der FU. "Wir wollen frei von Wettbewerb und Konkurrenz studieren, egal an welcher Universität oder Fachhochschule", betont Kietzmann. PETER NOWAK

 

Quelle: TAZ


Widerstand gegen Elite-Uni


Studenten boykottieren das Hochschulranking des Bertelsmann-Instituts CHE

 
Torsten Harmsen

 
Berlin ist noch immer im Exzellenz-Rausch. Die Freie Universität (FU) sonnt sich im strahlenden Elite-Licht, das ihr im jüngsten Wettbewerb angezündet wurde. Der Wissenschaftssenator plant eine Super-Uni. Und wo bleiben die Studenten? Viele von ihnen übernachten - wie man aus den Unis erfährt - in ihren Instituten, um es am Morgen noch rechtzeitig zur Anmeldung für Kurse ihres Bachelorstudiums (BA) zu schaffen. Sogar obligatorische Grundkurse seien oft so überfüllt, dass es nicht für jeden einen Platz gibt. Der Asta - die Studentenvertretung - der FU schreibt: "Über 50 Prozent der BA-Studenten haben ihr Studium bislang abgebrochen, vor allem wegen der fehlenden Möglichkeit zum Fachwechsel."

 

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Berliner Hochschule: CHE-Uni-Ranking ohne uns!


von Heinz-Peter Tjaden

 

Die Berliner Alice-Salomon-Hochschule (ASHB) macht beim diesjährigen CHE-Ranking für den Studiengang “Soziale Arbeit” nicht mit. Das hat eine große Mehrheit bei der heutigen Vollversammlung beschlossen. 199 der 1900 Studentinnen  und Studenten beteiligten sich an der Abstimmung, sie ließen sich auch von einem CHE-Vertreter nicht von ihrem Boykott abbringen. 187 sprachen sich für die Nichtteilnahme aus.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mit Sitz in Gütersloh ist am 1. Mai 1994 auf Initiative des damaligen Bertelsmann-Chefs Reinhard Mohn und des damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Dr. Hans-Uwe Erichsen gegründet worden  Gesellschafter des gemeinnützigen Centrums sind die Berterlsmann-Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz.

Nach der ASHB-Vollversammlung sagte die ASta-Vorsitzende Andrea Remmers: “Wir fordern das Rektorat nun dazu auf, sich dem Beschluss der Vollversammlung anzuschließen,  nicht am CHE-Ranking teilzunehmen und fordern alle Studierenden auf, Post, die sie vom CHE erhalten, bei uns im ASta abzugeben.”  ASta-Pressesprecherin Nicole Biele fügte hinzu: “Wir hoffen, dass unser Boykott sich auch auf andere Hochschulen auswirkt und sie sich uns anschließen.”

 

Zunehmende Kritik

 

Nicht nur an der ASHB ist das CHE-Ranking wegen seiner Nähe zur Bertelsmann-Stiftung, aber auch wegen methodischer Mängel in die Kritik geraten. Die Schweiz hat deswegen bereits ihre Teilnahme verweigert, Österreich will diesem Beispiel im nächsten Jahr folgen. Auch in den USA häuft sich die Kritik an solchen Rankings, mit denen Studienanfänger über Gebühr beeinflusst werden.

Das CHE berühmt sich selbst des  “umfassendsten und detailliertesten Rankings deutscher Universitäten und Fachhochschulen”. Es umfasst 35 Fächer, die für mehr als drei Viertel aller Studienanfänger attraktiv sind.

Österreich verzichtete inzwischen auf die Veröffentlichung von Ergebnissen, die auf der Basis von weniger als 30 Rückantworten zustande gekommen sind, das CHE hielt eine Untergrenze von 15 Rückantworten für ausreichend.

 

Quelle: sajonara.de


Ranking der Universitäten zunehmend unter Kritik


Boykottaufruf aus Berlin-Hellersdorf

Berliner Studenten wollen das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) boykottieren. Doch auch international wächst die Kritik an den umstrittenen Hitlisten und der Ökonomisierung des Bildungssystems

Als die ersten Rankings in den 80er Jahren Lob und Tadel über die nationalen und internationalen Hochschullandschaften verteilten, war die Aufregung groß. Da die wenigsten Bildungseinrichtungen ihre Platzierung als Bestätigung jahrzehntelanger Arbeit interpretieren konnten, wurden vielerorts Aktionspläne geschmiedet, um einen weiteren Abstieg zu verhindern und das ramponierte Image schnellstmöglich wieder aufzupolieren. Denn es galt immerhin als wahrscheinlich, dass sich der aktuelle Rang unmittelbar auf die Anzahl der Studienanfänger, die Höhe der Drittmittel oder die Berufsperspektiven der Absolventen auswirken könnte.

 

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Presseerklärung des GegenAStA


Betreff: Boykott der Studierenden der AliceSalomonFachhochschule (ASFH) gegenüber des sogenannten CHERankings

 

Der GegenAStA*
der Technischen Universität Berlin unterstützt die Studierenden der ASFH Berlin
bei ihrem Boykott des vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) initiierten HochschulRankings.
Das CHE ist als GmbH finanziell abhängig von der Bertelsmann AG, einem Medienkonzern,
welcher über verschiedene Kanäle demokratisch unlegitimiert das politische Geschehen zu
beeinflussen versucht. Mittels dieses CHERankings
werden die Hochschulen gegeneinander
ausgespielt, da jede versucht, möglichst gut dazustehen. So bestimmen die zweifelhaften Kriterien
des CHERankings
die Entscheidungen der Gremien der Hochschulen, somit den Alltag an diesen,
und nicht, wie in den betreffenden Hochschulgesetzen geregelt, die MitgliederInnen der
Hochschulen autonom in demokratischen Prozessen.
Auch wir sehen die Gefahr, daß Forschung und Lehre sich durch die Orientierung an solchen
Rankings in zunehmendem Maße an wirtschaftlicher Verwertbarkeit orientiert und nicht an rein
wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und uniinternen Kriterien. „Unwirtschaftliche“, weil nicht in
Produkte umsetzbare Forschungsvorhaben sowie ganze WissenschaftsBereiche
wie beispielsweise
die Geisteswissenschaften, werden dabei notgedrungen das Nachsehen haben. Aus diesen Gründen
halten wir es für legitim, dieser privatwirtschaflich orientierten VerwertbarkeitsSkala
durch
schlichte Nichtteilnahme die Grundlage zu entziehen. Auch die Studierenden der anderen Berliner
Hochschulen sind aufgefordert die flächendeckende Befragung nicht auszufüllen.
Desweiteren protestiert der GegenAStA
der TU gegen das Verhalten der Verwaltung der ASFH,
namentlich der Rektorin der Fachhochschule. Es kann nicht hingenommen werden, wenn ASten bei
der ordnungsgemäßen Ausübung ihrer Amtsgeschäfte behindert werden.
Wenn dies, wie im Falle der ASFH, auch mit Lügen und Unterstellungen passiert, ist dies um so
bezeichnender und entlarvt die Position der jeweiligen Seite als unhaltbar. Wenn darüber hinaus
noch die demokratischen Grundstrukturen, in diesem Falle das höchste Entscheidungsgremium der
Studierendenschaft, die Vollversammlung, angegriffen wird, zeugt dies unserer Ansicht nach von
mangelndem Demokratieverständnis.
Leider ist im Allgemeinen in der letzten Zeit in Berlin eine zunehmende Nichtachtung der satzungsund
grundordnungsgemäßen Regelungen an allen Berliner Hochschulen zu beobachten. Als weitere
Beispiele seinen hier die zweifelhaften Berufungen von Vizepräsidenten an der HU durch den
Präsidenten anstelle einer Wahl oder auch die Machenschaften des abgewählten, konservativen
RCDSAStA
an der TU genannt.
Website: www.breilibue.org und asta.asfhberlin.de

 

*Der GegenAStA
an der TUBerlin
hat sich am 16.10.2007 konstituiert, um den Wahlen zum
Studierendenparlament vom Juli 2007 Rechnung zu tragen. Formal ist immer noch der abgewählte
konservative AStA des CDU nahen RCDS im Amt.


Ganz Gallien? Nein,......!


25.10.2007

Pünktlich zu Beginn des neuen Semesters kündigte die Alice-Salomon Fachhochschule für Sozialwesen in Berlin-Hellersdorf ihren Studierenden das diesjährlich auch für uns stattfindende sogenannte CHE-Ranking an. Dieses Ranking, erdacht vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), soll die Qualität von Hochschulen ermitteln und so zu einer besseren Vergleichbarkeit der Universitäten und Fachhochschulen für Studieninteressierte und Studierende beitragen.

Aus Sicht der Studierendenvertretung, geht es hierbei aber um ganz andere Interessen. Das CHE-Ranking, welches, nach eigener Darstellung das umfassendste und detaillierteste Ranking deutschsprachiger Universitäten und Hochschulen darstellt, wird für Politik und Wirtschaft immer mehr zum Indikator für die Qualität oder das Versagen einer Hochschule. Die Vergabe von Geldern ist an dieses Ranking geknüpft, Politiker riskieren gerne einen Blick in diese Aufstellungen bevor sie monetäre Entscheidungen treffen. Die Frage ob Studierende einen Job bekomme oder nicht wird immer mehr an die Frage gekoppelt ob die jeweilige Hochschule gut bewertet wurde.

Der AStA der ASFH, stellt sich gegen diese Entwicklung, wir haben unsere Studierenden Aufgerufen das diesjährige CHE-Ranking zu boykottieren. Wir sind nicht gewillt in einer ohnehin schon auf Wettbewerb und Verwertbarkeit ausgerichteten Gesellschaft uns auch diesem, von wirtschaftlicher Seite erdachten- das CHE ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung-weiteren Instrument der Einflussnahme von reaktionären Strömungen auf die Hochschullandschaft zu unterwerfen.

Unsere Hochschulleitung hat nach Bekanntgabe unseres Boykotts, neben der Androhung von Repressalien welche die freie Meinungsäußerung betreffen, zu einer offenen Diskussion über dieses Thema mit allen Studierenden der betroffenen Semester am Donnerstag den 18.10.07 um 11.00 Uhr aufgerufen. Andrea Remmers vom AStA erklärt hierzu: "Wir laden hiermit auch alle anderen an diesem Thema interessierten Menschen zu dieser Diskussion ein. Wir sind der Auffassung, dass Schluss sein muss mit Heimlichkeiten und unzufriedenem Gemunkel in den Hinterzimmern".

 

Quelle: Uebergebuehr.de


Boykott CHE-Ranking an der ASFH Berlin


AStA ASFH 19.10.2007 01:05 Themen: Bildung

 

Ergebnis der Diskussion um marktorientiertes CHE-Ranking –
Hochschulleitung will studentische Vollversammlung übergehen

Ergebnis der Diskussion um marktorientiertes CHE-Ranking –
Hochschulleitung will studentische Vollversammlung übergehen

Zu Beginn des neuen Semesters kündigte die Alice-Salomon Fachhochschule
für Sozialwesen in Berlin-Hellersdorf ihren Studierenden das dieses Jahr
auch für sie stattfindende und sehr umstrittene so genannte CHE-Ranking
an. Daraufhin rief der AStA der Alice Fachhochschule die
Studierendenschaft zum Boykott der anstehenden CHE-Umfrage auf. Als
Antwort auf den Boykottaufruf reagierte die Hochschulleitung mit einem
Diskussionsangebot, damit gemeinsam das weitere Vorgehen im Umgang mit dem
Ranking besprochen wird. Parallel dazu wurde dem AStA der ASFH schriftlich
mitgeteilt, dass in Zukunft von der Rektorin nicht genehmigte Aushänge
entfernt werden.
An der heutigen 18.10.2007 Diskussion mit dem Direktorat nahmen 70
Studierende und andere ReferentInnen des LAK teil.
In einem langen Monolog stellten Rektorin und Prorektor ihre Positionen
zu dem Fall dar. Anschließend wurde eine Diskussionsrunde eröffnet, in der
die Studierenden konstruktive Beiträge zu dem Boykottaufruf anführten.
Immer wieder geriet die Hochschulleitung hier durch in
Argumentationszwang, da sie keine für die Studentenschaft schlüssigen
Argumente liefern konnte, welche eine Teilnahme an dem CHE-Ranking
rechtfertigen konnte. Zum Beispiel konnten sie den wiederholten Zweifel an
der Datenschutzrechtlichen Absicherungen der Umfrage nichts entgegensetzen
und konnte auch im Bezug auf Einflussnahme der Wirtschaft auf den Bereich
Hochschulpolitik die Kritik nicht von sich weisen.
Zu Ende der Diskussion zeichnete sich eine allgemeine Zustimmung der
Studierenden zu der Idee des Boykotts ab. Der Vorschlag der anwesenden
DiskussionsteilernehmerInnen die Teilnahme am CHE-Ranking mit einer
Vollversammlung der Studierendenschaft demokratisch abzustimmen, wurde von
der Rektorin scharf zurückgewiesen, da der Versand der Umfragebögen an
eine angeblich schon feststehende „Deadline“ von Seiten des CHE gebunden
sei. Diese jedoch entpuppte sich nach Prüfung als unwahr, da bis zum
heutigen Datum keine „Deadline“ festgelegt ist. Sie fügte hinzu, dass sie
die Vollerversammlung nicht als demokratischen Beschluss der gesamten
StudentInnen anerkennt, weil sie der Meinung ist, dass die
Vollerversammlung die einzelnen Studierenden beeinflussen könnte und diese
doch für sich selbst entscheiden sollten. Hiermit missachtet sie das
höchste Beschluss fassende Gremium, welches den Studierenden zur Meinungs-
und Entscheidungsfindung zur Verfügung steht.

Als Ergebnis der heutigen Diskussion behält sich der AStA der ASFH vor
eventuell mit rechtlichen Schritten gegen das Verhalten der
Hochschulleitung vorzugehen und wird mit bundesweiter Solidarität weitere
Aktionen zum Boykott des CHE-Rankings planen und durchzuführen.
Der Landes Asten Konferenz Berlin (LAK) geht es darum Rankings prinzipiell
zu kritisieren und in Frage zu stellen. Wir wollen frei von Wettbewerb und
Konkurrenz studieren, egal an welcher Universität oder Fachhochschule.


Landes ASten Konferenz Berlin (LAK)

Der Boykott wird ausdrücklich unterstützt von:

AStA der ASFH, AStA der FU, ReferentInnen Rat der HU, AStA der UDK, AStA
der TFH

 


Aufruf zum Boykott des CHE-Rankings


Freitag, 19. Oktober 2007 Der Boykott-Aufruf des CHE-Ranking an der Alice-Salomon Fachhochschule (ASFH) für Sozialwesen in Berlin-Hellersdorf durch den AStA der ASFH hat eine Auseinandersetzung zwischen den selbstverwalteten Gremien der Studierenden und dem Rektorat ausgelöst. Der AStA der ASFH kritisiert die Marktorientierung des Rankings und eröffnet eine Debatte über die Folgen für die Hochschulen und Universitäten.

 

An dem Ranking orientieren sich nicht mehr nur ausschließlich Studieninteressierten und Studierenden, so die Meinung des AStAs der ASFH, sondern immer häufige beeinflusst das Ranking Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft bei der Vergabe von finanzielle Mitteln an den Rangstufen der Bertelsmann-Stiftung. Nachteilig wird sich das Ranking auch für die späteren Absolventen auswirken - so bemängelt der AStA der ASFH: „die Frage, ob Studierende einen Job bekommen oder nicht, wird immer mehr an die Frage gekoppelt, ob die jeweilige Hochschule gut bewertet wurde“.

 

Der Boykott wird unterstützt von der Landes ASten Konferenz Berlin (LAK Berlin), dem AStA der FU, dem ReferentInnen Rat der HU, dem AStA der UDK und dem AStA der TFH.


Es folgt eine Solidaritätserklärung der Freien Universität Bochum (FUB):

 

Inhaltlich schließen sich die Aktiven der FUB dem Boykott-Aufruf des AStAs der ASFH an. Vor dem aktuellen Hintergrund der „Elite-Entscheidung“ vom Freitag erklären wir ausdrücklich, dass wir eine Differenzierung der Hochschulen und Universitäten in Ranggruppen ablehnen. Für bedenklich halten vor wir allem die unzureichende Folgen-Abschätzung solcher Kampangen. Sie dienen ausschließlich den Privatisierungs-Tendenzen im Bildungsbereich und setzen zukünftige Studierenden und Absolventen Selektions-Mechanismen aus, die für gesellschaftliche Zusammenhänge verheerende Folgen haben werden.

 

Bildung ist keine Ware!

 

Besonders bedenklich finden wir, dass das Rektorat der ASFH damit droht, nicht genehmigte kritische Aushänge des AStAs in Zukunft zu entfernen. Die scharfen Äußerungen der Rektorin der ASFH stellen einen direkteren Angriff auf die Verfasste Studierendenschaft dar, die eine Vollversammlung der Studierenden zu diesem Thema offensichtlich mit den Mitteln der Einschüchterung zu verhindern sucht.

 

Für eine demokratische Bildung!

 

Die Autoren des CHE-Rankings, weisen in ihrem Artikel „Methodik des Hochschulranking von CHE und DIE ZEIT - Methodenvielfallt“ ausdrücklich auf die möglichen „subjektiven Einschätzungen“ der Befragten hin. Sie sind sich auch bewußt, dass eine objektive Bewertung unmöglich ist und Rankings ein nur hinreichendes Mittel sind zur individuelle Entscheidungsfindung für Studieninteressierte und Studierende. Aber dies ist offensichtlich auch nicht ihr Ziel. Die Bertelsmänner und Frauen suggerieren die Marktförmigkeit von Bildung.

 

Freie Bildung für Alle!

 

Mit Solidarischen Grüssen
die Aktiven der Freien Universität Bochum


Weitere Infos:


Mutig!- AStA der ASFH gegen Medienriese Bertelsmann


Die Kritik am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann Stiftung ist wohl so alt wie das CHE selbst und mehr als berechtigt (Eine Sammlung CHE kritischer Artikel findet ihr hier). Nun hat in Berlin endlich wieder jemand den Mut aufgebracht, dem neoliberalen Think Tank öffentlichwirksam paroli zu bieten. Der Asta der Alice-Salomon Fachhochschule ruft die Studierenden der ASFH dazu auf, dass CHE-Ranking zu ignorieren und die Feldarbeit zu boykottieren:

 

Der AStA der ASFH, stellt sich gegen diese Entwicklung, wir haben unsere Studierenden Aufgerufen das diesjährige CHE-Ranking zu boykottieren.
Wir sind nicht gewillt in einer ohnehin schon auf Wettbewerb und Verwertbarkeit ausgerichteten Gesellschaft uns auch diesem, von wirtschaftlicher Seite erdachten- das CHE ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung- weiteren Instrument der Einflussnahme von reaktionären Strömungen auf die Hochschullandschaft zu unterwerfen.

 

Unsere Hochschulleitung hat nach Bekanntgabe unseres Boykotts, neben der Androhung von Repressalien welche die freie Meinungsäußerung betreffen, zu einer offenen Diskussion über dieses Thema mit allen Studierenden der betroffenen Semester am Donnerstag den 18.10.07 um 11.00 Uhr aufgerufen. Andrea Remmers vom AStA erklärt hierzu: „Wir laden hiermit auch alle anderen an diesem Thema interessierten Menschen zu dieser Diskussion ein. Wir sind der Auffassung, dass nun Schluss sein muss mit Heimlichkeiten und unzufriedenem Gemunkel in den Hinterzimmern“.

 

Wir von SEMTIX finden diesen Aufruf spitze! Denn wir Studierenden müssen uns darüber klar werden, das uns Rankings wie das des CHE nichts bringen. Von Studiengebühren, stärkerer Verschulung und sozialer Auslese an den Hochschulen mal abgesehen. Die Arbeit von Bertelsmann Stiftung und co. zielt nicht darauf ab unsere Studienbedingungen zu verbessern sondern den Weg zu ebnen für einen der Zukunftsmärkte schlecht hin: den internationale Bildungsmarkt. Ist dieser erst mal installiert, liberalisiert und “dereguliert” ist der Weg frei für die großen Medienunternehmen weltweit richtig abzukassieren. Allen voran: die Firma Bertelsmann…

 

Quelle: semtix.blogsport.de


ASFH: Veranstaltung zum Boykott des CHE-Hochschul-Rankings


Wie bereits berichtet ruft der AStA ASFH zum Boykott des CHE Hochschul-Rankings auf. Die Hochschule lädt nun zu einer Diskussionsveranstaltung am morgigen Donnerstag (18.10.) ein. Diese beginnt um 11 Uhr im Raum 122 der ASFH

 

Das Rektorat der Alice Salomon Hochschule lädt alle Interessierten am 18. Oktober um 11 Uhr recht herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema CHE-Ranking ein. Das CHE-HochschulRanking, das erstmals 1998 erschien, stellt das umfassendste und detaillierteste Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen dar. Die Veranstaltung findet im Raum 122 in der ASFH statt.

 

Quelle: Homepage der ASFH 

 

In einer Pressemitteilung des AStA ASFH heißt es hierzu:

 

(..) Wir sind nicht gewillt in einer ohnehin schon auf Wettbewerb und Verwertbarkeit ausgerichteten Gesellschaft uns auch diesem, von wirtschaftlicher Seite erdachten- das CHE ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung- weiteren Instrument der Einflussnahme von reaktionären Strömungen auf die Hochschullandschaft zu unterwerfen.

Unsere Hochschulleitung hat nach Bekanntgabe unseres Boykotts, neben der Androhung von Repressalien welche die freie Meinungsäußerung betreffen, zu einer offenen Diskussion über dieses Thema mit allen Studierenden der betroffenen Semester am Donnerstag den 18.10.07 um 11.00 Uhr aufgerufen. Andrea Remmers vom AStA erklärt hierzu: „Wir laden hiermit auch alle anderen an diesem Thema interessierten Menschen zu dieser Diskussion ein. Wir sind der Auffassung, dass nun Schluss sein muss mit Heimlichkeiten und unzufriedenem Gemunkel in den Hinterzimmern“.(..)

 

Quelle: freie-bildung-berlin.de


ASFH Rektorin stellt sich gegen CHE-Ranking Boykott


Pünktlich zu Beginn des neuen Semesters an der AliceSalomonFH Berlin kündigte die Bologna-Beauftragte die diesjährige Durchführung einer CHE-Umfrage an.
Als Reaktion darauf beschloss der AStA der ASFH auf seiner letzten Sitzung  am 09.10.07 ein Boykott des CHE-Rankings und hängten am darauf folgenden
Tag ein übergroßes Transparent mit der Aufschrift "Boykott CHE-Ranking" an  die Empore in der Mensa auf. Hierauf Installierte das Rektoriat ein Schild  an dem Transparent und lud damit zu einer Diskussionsveranstaltung am  18.10.07 mit allen Bachelor-StudentInnen ein. Parallel dazu verschickte  die Rektorin eine Einladung an alle StudentInnen der ASFH per E-Mail. Um weiter auf den Protest aufmerksam zu machen, verteilten ReferentInnen des AStA Flugblätter und brachten Plakate mit weiteren Informationen zum  Boykott in den Räumlichkeiten der ASFH an.
 
Kurz darauf erreichte ein Schreiben der Rektorin, adressiert an das StuPa und AStA, die InitiatorInnen. In diesem kurz gefassten Text verweist diese in Berufung auf §56 (2) BerlHG auf ihr Hausrecht und betont, dass sie "nach §56 (3) BerlHG verpflichtet (ist) rechtswidrige Beschlüsse und Maßnahmen der Organe oder sonstiger Stellen der Hochschule zu beanstanden oder sie aufzuheben". Des Weiteren kündigte sie an: "Aushänge, die nicht zuvor von mir bzw dem von mir beauftragten zuständigen Sachbearbeiter, Herrn Bouzigues genehmigt worden sind, entfernen zu lassen."

Womit der AStA in seinen Beschlüssen rechtswidrige Maßnahmen veranlasst haben soll geht aus diesem Schreiben nicht hervor. Anzumerken ist auch, dass es im Hause der ASFH bisher üblich war Plakate, Stellungnahmen sowie Ankündigungen ohne jegliche Genehmigung an beliebigen Orten anzubringen. Erst jetzt da kritische Stimmen laut werden, scheint das Rektoriat von ihrer bisher toleranten Haltung abzuweichen. Anscheinend soll der Protest
auf diese Art und Weiße klein gehalten werden.


AStA der ASFH


Liebe Leute,


vielleicht war auch in eurer Vorlesung ein Mensch aus der Verwaltung unserer Hochschule. Das CHE-Ranking steht an und die Hochschule sieht sich veranlasst durch die Veranstaltungen zu tingeln und dafür zu werben am Ranking teilzunehmen und die ASFH gut zu bewerten.

 

Das CHE-Ranking soll die Qualität von Forschung und Lehre, allgemeines Klima und andere Kriterien an den Hochschulen bewerten, ganz nebenbei werden auch private Daten erfragt wie Alter, Geschlecht, Wohnungsgröße und Einkommen. Die offizielle Begründung des Rankings ist eine bessere Vergleichbarkeit der Hochschulen für StudienanfängerInnen.
Machen wir uns aber nichts vor: Es geht um knallharten Wettbewerb. Die Optimierung der Hochschulen um besser Humankapital für die Wirtschaft züchten zu können ist das erklärte Ziel des CHE. (Hört sich hart an, ist aber so).

 

Das allein ist ja schon mal keine gute Sache, noch unschöner wird es wenn Mensch sich fragt, was oder wer dieses „Centrum für Hochschulentwicklung“(CHE) eigentlich ist und wofür es steht. Das Centrum wurde 1994 als Kooperationsprojekt der Bertelsmann-Stiftung (größter Anteilseigner der Bertelsmann-AG) und der Hochschulrektorenkonferenz gegründet.

 

Die "Denkfabrik", wie sich das CHE gern selber nennt, ist klar dem Kapital unterstellt, das es vertritt. Mensch muss sich immer vor Augen führen, dass der Bertelsmann Konzern, der sich in der Öffentlichkeit gern als Samariter darstellt, natürlich seine eigenen unternehmerischen Interessen verfolgt. Das heißt, der Einfluss der Wirtschaft auf staatliche Bildungseinrichtungen soll erhöht werden.

 

Durch Umfragen, Preisverleihungen und seine Hochschulrankings ist es dem CHE in den letzten 10 Jahren gelungen, die Entdemokratisierung und die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien an den Hochschulen an zuschieben.
Dabei handelt das CHE im Interesse und mit medialer, Unterstützung des Bertelsmann-Konzerns, ihrem Hauptgeldgeber.

 

Das CHE setzt sich ein für:

 

Hochschuleingangsprüfungen

 

die Einführung von Studiengebühren

 

die Einsetzung von Hochschulräten/Beiräten/ Kuratorien mit VertreterInnen der Wirtschaft

 

für Studienkredite

 

für hierarchische Universitätsstrukturen

 

für ein Unternehmen Hochschule

 

Wenn ihr den Brief der FH mit den Zugangsdaten für das Ranking erhalted fast ihn nur mit Spitzen Fingern an, als wäre er die Pest und schmeißt ihn weg.

 

Boykott CHE-Ranking!!!!

 

AStA der ASFH


NPD nimmt an Sommeruniversität gegen Antisemitismus teil


Vom 10.09.2007 bis zum 12.09.2007 fand zum zweiten Mal die Sommeruniversität gegen Antisemitismus des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZFA) der TU Berlin statt.

Vor der Vorlesung Werner Bergmanns zu „Antisemitismus und Israelfeindschaft in Europa“ am 10.09.2007 wurde der Berater der NPD in Berlins Verordneten Versammlungen (BVV) Stefan Lux von Antifaschist_innen entdeckt und aufgefordert zu gehen. Auch die Veranstalter_innen wurden über seine Anwesenheit informiert. Nach kurzer Diskussion zu Beginn der Vorlesung meinte Bergmann lediglich: “Jedem steht es frei an der Veranstaltung teilzunehmen.“ Da auch ein Grossteil der Teilnhemer_innen keine weitere Debatte wünschte, verließen einige Besucher_innen, die die Teilnahme eines Nazis an der Veranstaltung nicht hinnehmen wollten, den Saal, um erneut mit den Veranstalter_innen zu diskutieren. Auch diese verwiesen darauf, das Lux angemeldet sei und es jedem offen stehe an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, stellte sich später den Fragen von rund 20 Besucher_innen, ging jedoch nicht auf die Argumente dieser für einen Ausschluss des Rechtsextremisten ein. Weder die Mitgliedschaft Lux´ in der NPD noch die reelle Bedrohung von Antifaschist_innen durch die NPD und deren Umfeld im Alltag, konnten ihn umstimmen.

Am 2. Tag tauchte Lux dann mit zwei weiteren NPDlern auf. Da die beiden Neuen jedoch nicht bezahlt hatten, wurden sie von den Veranstalter_innen aufgefordert zu gehen. Dies war anscheinend aber auch der einzige Grund für den Ausschluss. Lux durfte bleiben. Als dies von Antifaschist_innen wieder zur Diskussion gestellt wurde, wurde ihnen vorgeworfen, dass SIE es seien, die die Veranstaltung stören würden, nicht etwa die Nazis. Es bestand fast Einstimmigkeit Lux teilnehmen zu lassen.

Am dritten Tag der Veranstaltung versuchte neben Stefan Lux auch Jan Sturm, Mitglied der NPD und Verordneter in der BVV Neukölln, an der Sommeruniversität teilzunehmen. Er wurde jedoch sofort erkannt und des Raumes verwiesen. Antifaschist_innen stellte nun abermals die Anwesenheit von Stefan Lux zur Debatte, was in lauten Diskussionen zwischen den Teilnhemer_innen mündete. Nach einer Viertel Stunde meinte Peter Widmann , der im Laufe des Tages noch eine Vorlesung zum Thema „Israelkritik und Antisemitismus in der öffentlichen Debatte“ halten sollte, dass die Diskussion zu beenden wäre und Störer ab sofort vom Wachschutz entfernt werden würden. Lediglich Martin Kloke, dessen Vortrag „Antizionismus von links“ von der Diskussion beeinträchtigt wurde, ist zu verdanken, dass die Auseinandersetzung überhaupt solange anhielt.

Zusammenfassend kann also unverblümt gesagt werden, dass Lux und seine Kameraden von einem Großteil der Teilnehmer_innen und den Veranstalter_innen geduldet und der Antifaschismus aus dem Saal verband wurde. Zu keiner Zeit positionierte sich das Zentrum für Antisemitismusforschung zu der Teilnahme eines Rechtsextremisten an der Veranstaltung. Ganz im Gegenteil. Es wurde sogar darauf verwiesen, dass auch im letzten Jahr ein Mitglied der NPD an der Sommeruniversität teilnahm.

Dies ist nichts weiter als eine ungeheure Schande für das ZFA. Es beforscht Antisemitismus, sieht diesen anscheinend aber nicht einmal, wenn er in der ersten Reihe sitzt.

 

Referat für Hochschulpolitik des AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin.

 


§129a: Antimilitaristen in Haft



Drei am Montag in Brandenburg/Havel festgenommene Antimilitaristen und eine vierte Person wurden am Mittwoch vom Generalbundesanwalt in Haft genommen. Ihnen wird vorgeworfen Mitglieder einer "terroristischen Vereinigung" nach §129a zu sein. Drei sollen beim Zünden von Brandsätzen unter Bundeswehrautos ertappt worden sein, der Vierte wurde im Zuge der Hausdurchsuchungen verhaftet, die am Dienstag in sechs Privatwohnungen in Berlin und Leipzig, sowie dem Roten Antiquariat erfolgten. Inzwischen sitzen die vier Beschuldigten in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft.

 

Quelle: antifa.de

 

Soli-Demo, Sa. 04.08., 18 Uhr, Berlin-Moabit

Anlässlich der Verhaftunegn und Hausdurchsuchungen in dem neuen
129a-verfahren wird es eine Solikundgebung geben:

Kommt am Samstag, dem 04.08.2007 um 18 uhr zum Knast Berlin-moabit.

TU Berlin: Linke gewinnt StuPa zurück


Das Breite Linke Bündnis konnte bei den heute ausgezählten Wahlen zum 28. Studierendenparlament einen deutlichen Wahlsieg erringen. Letztes Jahr hatten noch der konservative RCDS und die sog. "unabhängigen" Listen den Sieg davongetragen.

Die Wahlen zum 28. Studierendenparlament der TU Berlin sind ausgezählt. Es ergab sich eine deutliche Mehrheit des im Breiten Linken Bündnisses zusammengeschlossenen linken und progressiven Listen. Der im letzten Jahr überraschend als Wahlsieger hervorgegangene RCDS (CDU-Studierenden-Vereinigung) wurde auf die Plätze verwiesen. Im Studierendenparlament der TU Berlin sind insgesamt 60 Sitze zu vergeben. Erste (nichtoffizielle) Ergebnisse ergeben eine Mehrheit von 42 Sitzen für das linke Bündnis, 16 für den konservativen Block um den RCDS sowie 2 Sitze für Listen, die bisher keinem Bündnis zuzuordnen sind.
Die Wahlbeteiligung der Studierenden der TU wurde mit ca. 16 Prozent beziffert. Dies ist unabhängig vom Wahlausgang ein großer Erfolg für alle Beteiligten, denn in den Vorjahren interessierten sich nur rd. 7 % für die Selbstverwaltung der Studierenden.
Das Studierendenparlament wählt den AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuß). Dieser entscheidet über die Verwendung der Mittel und der Ressourcen der Studierendenschaft.

 

Quelle: indymedia


Personalversammlung für studentische Beschäftigte und Tutor_innen



am 25.04.2007 von 09.30 bis 11.45 im Audimax der ASFH

 

An diesem Tag wollen wir gemeinsam einen Wahlvorstand beauftragen, welcher die Wahl eines Personalrats für studentische Beschäftigte und Tutor_innen durchführen soll.

 

Dies ist deshalb sehr wichtig, da nur ein studentischer Personalrat eure Interessen an der ASFH gegenüber den Dienststellenleitungen vertreten kann.

 

Und das macht ein Personalrat:

 

Die Rechte der studentischen Beschäftigten und Tutor_innen gemäß Tarifvertrag wahren und - im Rahmen seiner Möglichkeiten - zu erweitern.

 

Er ist an Ausschreibungen und Einstellungen beteilig und achtet darauf, dass Einstellungsverfahren offen und fair verlaufen und dass bei der Gestaltung der Arbeitsverhältnisse die tarifvertraglichen Bestimmungen eingehalten werden.

 

Er hat unter anderem das Recht, bei Einstellungsgesprächen dabei zu sein, um so deren fairen Ablauf zu kontrollieren und Einstellungsanträge abzulehnen, wenn Abweichungen von tarifrechtlichen Bestimmungen nicht sachgerecht begründet werden können.

 

Bei größeren rechtlichen Problemen kann er kompetente Ansprechpartner_innen vermitteln

 

Ferner sind die Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten und Tutor_innen in Berlin durch einen Tarifvertrag abgesichert. Ein Stundenlohn von 10,98 €, bezahlter Urlaub, Regelvertragszeiten von zwei Jahren, Freistellung bei Prüfungen...- all das gewährleistet der Tarifvertrag. Viele gute Gründe, sich ein einem Personalrat für seinen Erhalt einzusetzen!

 

Also kommt am 25.04.2007 zur Vollversammlung.

 


Antisemitismus am Fließband



Henry Ford, Namensgeber des Hauptgebäudes der Freien Universität Berlin, war ein von den Nazis geehrter Antisemit. Für die Uni-Spitze ist das aber kein Thema

 

Am 16. April wird an der Freien Universität Berlin gefeiert, als Stargast ist neben Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) auch der Gesandte der US-Botschaft John M. Koenig geladen. Anlaß ist die feierliche Wiedereröffnung des 1954 eingeweihten und nun frisch renovierten »Henry-Ford-Baus«. Doch trotz historischem Rückblick im Festprogramm wird wohl ein Detail weiterhin unter den Tisch fallen: die antisemitische Vergangenheit des Namensgebers Henry Ford.

 

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Letzte Änderung: 16.12.2009