HomeAktuellStuPaAStASozialesSemesterticketServiceKontaktDokuLinksSitemap
Wo bin ich: >Aktuell
11/12 2009:

Rektorat zeigt sich gesprächsbereit - Termin mit Pro-Rektor am Montag



Am kommenden Montag, dem 14.12.2009, wird ein Treffen zwischen Protestierenden und dem Pro-Rektor der Alice-Salomon-Hochschule (ASH), Herr Cornel, stattfinden. Bei diesem Treffen sollen die Möglichkeiten der Umsetzung der Forderungen der Studierenden besprochen werden. "Wir begrüßen die generelle Gesprächsbereitschaft der Hochschulleitung und hoffen, dass dem auch Taten folgen.", so Christian Svendson, Zweitsemester-Student an der ASH.

Die Fortführung von Austausch und Arbeit an der Umsetzung wird auch vom im Januar 2010 neu zu wählenden Rektorat erwartet.

 

Eva Wolle, Studierende an der ASH: "Wir erwarten erste konkrete Zugeständnisse aus dem Gespräch", welches im neuen selbstgewählten Aufenthaltsraum 115 stattfinden wird, nachdem die Audimax-BesetzerInnen am Mittwoch (9.12.09) vorerst umzogen.

In Bezug auf die Perspektive der Proteste erklärte sie: "Auch nach der Weihnachtszeit ist mit uns zu rechnen! Diese Protestbewegung wird sich nicht mit einer kleinen Befriedungs-Bescherung abwickeln lassen!".

Nach dem Umzug wurde eine Bildungsblockade eingerissen. Bei dieser symbolischen Aktion vor dem Eingangsbereich der ASH, rannten diverse Studierende eine Wand aus Pappkartons und damit auch einige der im Rahmen des Bildungsstreiks 09 thematisierten Probleme ein. Dazu gehörten Credit-Points, Anwesenheitsplicht, Regelstudienzeit...

 

Die Protestierenden unterstützen die Einschätzung, wonach sich eine Verbesserung der Lage im Zuge des Zuständigkeits- und Kompetenzgerangels zwischen Bundes-, Länder- und Hochschul-Ebenen ergäbe, je schneller Lernenden, Lehrenden und dem Rest der Hochschuleinrichtungen die nötigen Handlungsfreiräume zur Verfügung stehen, die gemeinsamen Forderungen umzusetzen.

Die während der gestrigen Kultusminister-Konferenz in Bonn geplanten Zugeständnisse, welche wesentlich durch die bundesweiten studentischen Proteste provoziert wurden, könnten sich ebenso wie viele der bisherigen Solidarisierungsbekundungen als Mogelpackung herausstellen. Auf diverse Vorhaben hat die KMK tatsächlich wenig Einfluss. Nötig erscheint zumindest eine Strukturreform, welche die Kompetenzen zwischen Hochschulen, Akkreditierungsagenturen und Politik neu ordnet.

 

 




04/12 2009:

Ergebnis der symbolischen Rektoratswahl


Gestern haben sich die Kandidat_innen für das im Januar zu wählende Rektorat im Audimax vorgestellt. Die Zwei Teams hatten Zeit sich und ihre Vorhaben vorzustellen, danach konnten Fragen von denn Studierenden gestellt werden. Im Anschluss an diese Vorstellung gab es eine symbolische Wahl* um ein Meinungsbild zu erhalten, welches den Mitgliedern des Konzils übermittelt wird, die dann im Januar das Rektorat wählen.

Zur Wahl standen die zwei Teams in Teamform und es wurde wie folgt gewählt: Von 153 abgegebenen Stimmzetteln wählten 110 das Team Theda Borde und Birgit Thoma, 36 das Team Bernd Kolleck und Uwe Bettig, 7 wählten "ungültig" bzw. haben sich enthalten.

Um einige von den "ungültigen" Stimmen kurz zu erläutern: Auf dem Wahlzettel standen lediglich die beiden Teams zur Debatte und nicht wie später im Januar bei der richtigen Wahl alle einzelnen Personen, da die Teams erklärt haben sie kandidieren im Team und einer Durchmischung ständen unter anderem politische Interessen und die doch schon recht lange Zusammenarbeit in eben diesen Konstellationen entgegen. Einige Studierende waren dennoch für eine Durchmischung der Teams und haben das auch auf ihrem Wahlzettel deutlich gemacht.

Nun steht aber fest, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen waren für das Team Theda Borde und Birgit Thoma. Die symbolische Wahl haben sie also schonmal gewonnen. Nun bleibt abzuwarten, wie das Ergebnis im Januar ausfallen wird.

 

* es handelte sich lediglich um eine symbolische Wahl, d.h. die Studierenden hatten kein wirkliches Stimmrecht, da dieses nur die Mitglieder des Konzils haben.

 




25/11 2009:

Rektoratskandidat_innen stellen sich vor!


Do, 3.12. | 15.30Uhr Audimax

 

 

Auf der letzten Vollversammlung haben wir beschlossen, dass sich die Kandidat_innen für die anstehende Rektoratswahl bei allen Studierenden vorstellen mögen. Nun steht fest: Die Kandidat_innen für die Ämter der Rektor_in und der Prorektor_in werden sich am 3.12. um 15:30Uhr im Audimax vorstellen (etwa 5 Minuten pro Person) und auch für Nachfragen zur Verfügung stehen. Ihr habt hier die Möglichkeit euch unter den Nägeln brennende Fragen loszuwerden! Zum Ende dieser Veranstaltung soll es eine symbolische Abstimmung geben, deren Ergebnis auch nachdrücklich an die Mitglieder des Konzils, die das Rektorat wählen, gegeben werden wird. Hiermit soll ein Stimmungsbild vermittelt werden, wen die Studierendenschaft am Ehesten auf den Posten der Rektor_in und Prorektor_in sehen wollen, welche die Hochschulpolitik an der ASH für die nächsten Jahre maßgeblich bestimmen werden.

 

Offizielle Kandidat_innen: Theda Borde und Birgit Thoma, Bernd Kolleck und Uwe Bettig

 

 

Kommt alle und bringt eure Fragen mit! Mischt euch ein!




25/11 2009:

Audimax bleibt besetzt – externe Vernetzung schreitet voran!


Seit nunmehr 14 Tagen wird das Audimax der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin Hellersdorf im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Bildungsstreik 09“ von Studierenden besetzt gehalten.

 

In dieser Zeit konstituierten sich interne Handlungsstrukturen und Diskussionsforen in Form von Plena, Arbeitsgruppen und Informationsveranstaltungen. In diesem Zusammenhang wurde ein vielseitiges Programm aus alternativen Seminaren, Arbeitskreisen und Kulturangeboten zusammengestellt.

 

Neben der internen Mobilisierung wird verstärkt eine Vernetzung der einzelnen Hochschulen und Universitäten fokussiert.

 

Am Montag, dem 23.11.2009 fand ein erstes Vernetzungstreffen der kleineren Berliner Hochschulen statt.

 

Anwesend waren Vertreter_innen der Beuth-Hochschule für Technik (BHT), der Katholischen-Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und der Alice-Salomon-Hochschule (ASH).

 

 

Zielsetzungen dabei waren:

 

1.

Die Schaffung von Vernetzungsstrukturen zum Abgleich ähnlicher Interessen und Forderungen der Hochschulen im aktuellen Bildungsstreik und die Zusammenführung dieser.

 

2.

Die Planung einer verstärkten Zusammenarbeit in Form von gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen.

 

3.

Die Schaffung von nachhaltigen Strukturen zur besseren Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Studierenden der einzelnen Hochschulen.

 

Weitere Treffen sind in der nächsten Woche geplant, auch unter Einbeziehung der teil-besetzten Universitäten HU und FU sowie der Interessenten von TU1 und Schülervertretungen.

 

Die Hochschulleitung der ASH äußerte sich bis zum jetzigen Zeitpunkt lediglich über Umwege zur aktuellen Situation. Vor allem kennzeichnet sie sich gegenüber der Besetzung mit Ignoranz, welche als Toleranz nach außen getragen wird2. Ein Treffen mit der Rektorin Frau Labonté-Roset ist für die Mitte der nächste Woche anberaumt.

 

Im Zuge des bundesweiten Verständnis-Wettbewerbes ist der Position der Streikenden der Humboldt-Universität nichts hinzuzufügen: „Wir wehren uns gegen die heuchlerische Vereinnahmung der Proteste durch tatenlose „Verständnis“-Bekundungen und ihre gleichzeitige Unterdrückung durch gewaltsame Räumungen, wie zum Beispiel in Münster, Tübingen und Bielefeld.“3

 

Vom 30. November bis 6. Dezember wird eine bundesweite Aktionswoche stattfinden, an welcher sich auch die Studierenden der ASH mit verschiedenen Aktionsformen beteiligen werden. Neben der Vernetzungs-Fokussierung soll mit gemeinsamen Aktionen unseren Forderungen Nachdruck verliehen werden.

 

Aktuelle Informationen finden sich unter bildungsstreikash.blogsport.de.

 

 

Marta Esten für die AG Vernetzung an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

 

 

 

1(Teil-)Besetzung seit dem 23.11.2009 abgebrochen

 

2So schmückte sich die Rektorin Labontè-Rose bereits während des Bildungsstreiks im Sommer 09 mit dem bunten und kreativen Protest „ihrer“ StudentInnen, solange diese „konstruktiv“ - meint konformistisch – bleiben.

 

3Pressemitteilung vom 23.11.2009 (auch auf unserehu.de)

 

 

--

ash.vernetzung@googlemail.com

ash.presse@googlemail.com

bildungsstreikash.blogsport.de

twitter: ash_brennt

skype: ash_brennt

 







15/11 2009:

Pressemitteilung zur Besetzung an der ASH


Alice-Salomon-Hochschule: Audimax besetzt

 

 

Studierendenschaft der ASH beteiligt sich am Streik - Audimax besetzt!

 

 

Am Donnerstag, dem 12.11.2009, beschlossen die Studierenden der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) in Berlin-Hellersdorf im Rahmen einer Vollversammlung die Teilnahme am Bildungsstreik im WiSe 09/10 (1).

 

Im Anschluss an die VV diskutierten die Studierenden wie die Teilnahme am Streik aussehen soll. So wurde das Audimax in direkter Konsequenz der mangelnden Umsetzung oder gar Einsicht in die Forderungen aus dem Streik vom Sommer 2009 und nicht zuletzt aus Solidarität mit der europaweit streikenden und protestierenden Studierendenschaft besetzt!

 

Die eigenständige, dauerhafte Nutzung und Selbstverwaltung des nun bereits im vierten Tag besetzten Audimaxes ist Ausdruck des Protestes gegen die sich stetig verschlechternden Lern-, Studien- und Arbeitsbedingungen in öffentlichen Bildungseinrichtungen. An den (unerfüllten) Forderungen und der Kritik der BesetzerInnen - auch an der Hochschulleitung (2) - hat sich seit dem letzten Bildungsstreik im Sommer 2009 nicht viel geändert:

 

 

Wir fordern:

 

* selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck

* freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren

* öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft (3) unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe durch Drittmittelvergabe

* Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen

 

* Beendigung der prekären Beschäftigungsverhältnisse an den Bildungseinrichtungen (4)

 

 

Weiterhin wurde mit der Bildung von AGs begonnen, um eine handlungsfähige Struktur für die nächste Besetzungszeit zu etablieren. Auch Nicht-Studierende sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, um sich zu informieren, zu diskutieren und mitzuwirken.

Am Donnerstag-Abend nahm ein Großteil der besetzenden StudentInnen an der öffentlichen Ringvorlesung "Einführung in die Kritische Theorie der Gesellschaft" mit Prof. Dr. Alex Demirovic teil. Hiermit sollte deutlich gemacht werden, dass nicht blind alle Veranstaltungen blockiert werden, sondern Vorlesungen mit kritischem Bildungsanliegen auch in unserem Interesse sind. So werden für die nächsten Tage Filmabende, Vorträge und Partys organisiert.

 

 

Daneben wird die Vernetzung mit weiteren Statusgruppen an der Hochschule und darüber hinaus verstärkt werden. In der kommenden Woche sollen die konkreten Forderungen vorgetragen undmit der Hochschulleitung besprochen werden.

 

 

 

Marta Esten für die AG Vernetzung an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

 

 

Berlin, 15.11.2009

 

 

 

 

 

 

aktuelle Infos unter:

 

24h-Streiktelefon: 0163 6612035

 

bildungsstreikash.blogsport.de

 

twitter.com/ash_brennt

 

 

tägliches Plenum: 12 Uhr & 18 Uhr im Audimax

 

1) 146 von 152 Anwesenden stimmten für die Teilnahme am Bildungsstreik.

 

2) Vgl.: bildungsstreikash.blogsport.de/warum-streik/

 

3) z.B. durch CHE oder HIS-Rankings, Vgl.: asta.asfh-berlin.de/index.php

 

4) siehe z.B. GebäudereinigerInnen-Streik und Mensaangestellte

 







12/11 2009:

Studierendenschaft der ASH beteiligt sich am Streik - Audimax besetzt!



Soeben tagte die Vollversammlung im Audimax der ASH bezüglich des Bildungsstreikes im WiSe 09/10. Die Mehrheit (146) der anwesenden Studierenden haben sich für die Teilnahme am Streik ausgesprochen. Mit nur 7 Gegenstimmen ist das beschlossene Sache!

Im Anschluss an die VV haben sich ein großer Teil der Studierenden zusammengesetzt und beschlossen: "Das Audimax ist besetzt!" und diskutieren nun darüber wie die Teilnahme am Streik aussehen soll. Auch weiterhin soll das Audimax für Diskussionen offen sein - es bleibt also bis auf weiteres besetzt!

Also kommt vorbei, beiteiligt euch an den Diskussionen, seid kreativ!

Die Ringvorlesung heute um 18uhr wird dennoch stattfinden - zumindest ist das der Wunsch der Besetzer_innen.

 

Das nächste Plenum findet um 20Uhr im Audimax satt. Bringt Schlafsäcke mit ;-)




10/11 2009:

Banner zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938 aufgehangen



Am 9. November haben Studierende der ASH ein Transpi aus dem Audimax gehangen, dass klar machte: "Wir gedenken den Opfern der Reichsprogromnacht vom 9. November 1938". Entgegen der aktuellen Hysterie um die "Friedliche Revolution der Deutschen" durch ihren - ungenommenen - Drang zur völkisch untermalten "Einheit" und dem Ruf nach der neuen "Freiheit" der kapitalistischen Zwangsverhältnisse und seiner umfassenden Konkurrenz folgend, war dies zumindest ein kleines Zeichen in Erinnerung an das, was an Aufmerksamkeit in den Medien und an öffentlichem Interesse wirklich nicht verlieren sollte. Wider dem nationalen Einheitstaumel!

Die Erinnerung an die Opfer des NS wachhalten!




07/11 2009:

VV am Do, 12.11.09 | 13 Uhr Audimax Themen: anstehender Bildungsstreik, Rektoratswahlen


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

 

Hallo MitstreikerInnen, Hallo Studierende,

 

der Bildungsstreik im letzten Sommer haben Studierende, Schüler, Azubis und Angestellte den ersten Schritt gemacht und endlich aktuelle Missstände und strukturelle Probleme unseres Bildungssystems durch Massenproteste als Themen in der Gesellschaft verankert.

 

Nur, war dies eben nur der erste Schritt und es müssen weitere folgen um wirkliche Veränderungen herbeizuführen und um uns in der Bevölkerung und Politik mehr Gehör zu verschaffen. Unsere Anliegen haben sich nicht verändert, nur die gesellschaftlichen Umstände spitzen sich mehr und mehr zu.

 

Aktuell gibt es an mindestens einer Hochschule in Italien, 12 Hochschulen in Österreich und ca. 6 Hochschulen in Deutschland (tendenz steigend) Studierendengruppen, die auf die Probleme, mit welchen auch wir zu kämpfen haben, durch Besetzungen von Räumen aufmerksam machen.

 

Am Donnerstag den 12.11 findet um 13:00 Uhr eine studentische Vollversammlung im Audimax der ASH für alle Interessierten statt.

 

1. Wir wollen mit dieser VV eine Art Forum für alle Interessierten bitten, sich und ihre Ideen, Vorstellungen und Kritik zum Bildungsstreik hervorzubringen. Hier können wir ebenfalls über die aktuelle Situation in Italien, Österreich und Deutschland berichten, über konkrete Solidaritätsaktionen diskutieren sowie unsere Vorstellung zum Engagement im Rahmen des anstehenden Streiks in Einklang bringen.

 

2. Daneben wird zum Ende die anstehende Rektoratswahl thematisiert.

Wir haben die beiden uns bekannten KandidatInnen für diese Amt eingeladen, sich der Studierendenschaft vorzustellen und Ihnen für Nachfragen zur Verfügung zu stehen. Es soll die Möglichkeit geboten werden, dass sich die Studierendenschaft ein Bild von den möglicherweise die Hochschulpolitik an der ASH für die nächsten Jahre bestimmenden KandidatInnen zu machen!

Ob beide kommen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Sollte eine der beiden Personen nicht können, wird es aus Fairness-Gründen nur einen kleinen Input zum Wahlprozedere geben.

 

 

Nutzt diese Chance! Wir sehen uns bei der VV!

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

VV am Do, 12.11.09 | 13 Uhr Audimax

Themen: anstehender Bildungsstreik, Rektoratswahlen

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

 

PS:Ihr seid für alle Lehrveranstaltung im Zeitraum der VV von eurer Anwesenheitspflicht freigestellt, sodass euch keinerlei Nachteile entstehen!

Sollte es dennoch zu Problemen mit einigen DozentInnen kommen, meldet euch bei uns! Daneben gilt eh: Anwesenheitspflicht wegmumpfen...

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Für diejenigen, die es nicht eh schon vom letzten Bildungsstreik im Juni 09 wissen: Es existiert ein Verteiler für alle noch näher Interessierten.

Alle wichtigen Infos werden jedoch auch weiterhin über die Semesterverteiler geschickt. Solltet ihr euch trotzdem stärker engagieren wollen, schreibt einfach eine Mail an streik09@yahoo.de mit der Bitte um Aufnahme in der Verteiler.




27/10 2009:

Es geht weiter! 17.11. - 10.12. - Bundesweite Demo am 17.November 09




Für die, dies noch nicht mitbekommen haben, auf der Seite vom Bildungsstreik 09 ist zu lesen, dass die Proteste weitergehen, aber lest selbst-hier der Aufruf:

 

Bildungsstreikaufruf für einen heißen Herbst

 

Im Juni 2009 sind in über einhundert Städten 270.000 SchülerInnen, Studierende, Azubis, Lehrende und GewerkschafterInnen gemeinsam auf die Straße gegangen, um gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem zu protestieren. Trotz großer Aufmerksamkeit und kleinen Zugeständnissen hat sich nichts geändert – unsere zentralen Forderungen wurden nicht erfüllt.

 

Wir bleiben bei unserer Kritik! Wir machen weiter! Vom 17. November bis zum 10. Dezember rufen wir deshalb zu neuen Aktionen im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf.

 

Unsere Bewegung ist nicht auf die Bundesrepublik begrenzt, wir stellen den Bildungsstreik in einen internationalen Zusammenhang und solidarisieren uns mit ähnlichen Protestbewegungen in anderen Ländern. Als Auftakt für einen heißen Herbst beziehen wir uns deshalb auf die „Global Week of Action“ und rufen für den 17. November bundesweit zu Demonstrationen und Aktionen auf.

 

Mit vielfältigen Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen, etc.) wollen wir die Krise des Bildungssystems auch nach der Bundestagswahl zur Diskussion stellen und konkrete Veränderungen durchsetzen.

 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt weltweit, dass wettbewerbsorientierte Entscheidungen in allen gesellschaftlichen Bereichen verheerend sind. Deshalb suchen wir das Bündnis mit Gewerkschaften und anderen sozialen Bewegungen, um die Auseinandersetzung im Bildungsbereich als gesamtgesellschaftlichen Konflikt zuzuspitzen.

 

Dem Einfluss der maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Interessen im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:

 

* selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck

* freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studien-, Ausbildungs- und Kitagebühren

* öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe

* Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen

 

Nach den Protesten gegen die Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig (24.11.) wollen wir in einer bundesweiten Aktionswoche vom 30. November bis 6. Dezember diese Alternativen zum herrschenden Bildungssystem konkretisieren und auf regionalen Bildungsgipfeln zur Diskussion stellen.

 

Sollten die Verantwortlichen in Regierungen, Ministerien und Hochschulleitungen die berechtigten Forderungen des Bildungsstreiks weiterhin nicht umsetzen, werden wir die Kultusministerkonferenz am 10. Dezember in Bonn massenhaft blockieren und weitere Proteste vorbereiten.

 

Wir, das bundesweite Bildungsstreiktreffen in Leipzig, rufen alle Bildungsstreikbündnisse und UnterstützerInnen dazu auf, weiter zu machen und sich an neuen Aktionen zu beteiligen. Wir wollen einen heißen Herbst! Ein anderes Bildungssystem ist möglich – und nötiger denn je!




05/11 2009:

Bilder und Transpis von unserem Streik im Sommer








01/10 2009:

Streik der Gebäudereiniger_innen


Heute Morgen ist die Warnstreikwelle im Tarifkonflikt der Gebäudereinigung angelaufen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt teilte am Mittag mit, dass es „erwartungsgemäß in allen Bundesländern zu Arbeitsniederlegungen gekommen ist“. Warnstreiks habe es in 34 Objekten in 30 Städten und Gemeinden gegeben, von Flensburg bis München und von Aachen bis Prerow in Mecklenburg-Vorpommern.

(http://www.igbau.de/db/v2/frameset.pl)

 

Wie erklären uns solidarisch mit den Streikenden. Die TU Berlin hat bereits folgende Resolution verfasst:

 

Resolution zur Unterstützung der Streikenden

 

Damit es an unseren schönen Hochschulen auch immer so schön aussieht putzen in den frühen Morgenstunden hunderte von Gebäudereiniger_innen für mageres Geld. Doch damit ist jetzt Schuss. Ab Oktober wird gestreikt und das ist auch gut so.

 

Das Land Berlin ist pleite so schallt es uns schon Lange in den Ohren und nicht nur die Studierenden leiden unter dem Sparkurs der Universitäten und versuchen sich ihr Recht auf bessere

Studienbedingungen zu erkämpfen. Auch die Gebäudereiniger_innen und Angestellten der Uni sind Opfer des radikalen Sparens. Denn die Universitäten machen es einfach wie der Staat und privatisieren weiter Teile des universitären Tagesgeschäfts. Die Universitätsleitungen schert

sich bei ihren Ausschreibungen dabei nicht darum das Lohndumping der Branchen noch weiter anzuheizen und Firmen zu engagieren, die ihre Mitarbeiter_innen für einen Hungerlohn schuften lassen. Und wenn wir Hungerlohn sagen, dann meinen wir das auch so. Denn die gezahlten Löhne

sind so gering das das Land Berlin, welches, wie wir ja wissen pleite ist, oft noch mit Sozialleistungen draufzahlen muss, damit die Gebäudereiniger_innen überhaupt genug zum Leben haben. Die Gewinner dabei sind in erster Linie die privatwirtschaftlichen Unternehmen. Hier entfaltet sich das kapitalistische Prinzip in Reinkultur. Das Land will sparen, die Universitäten wollen sparen, die Unternehmen wollen Gewinnmaximierung und die Arbeiter_innen und

Studierenden sind am Ende immer die Verlierer.

 

Und weil es uns ums große Ganze geht und wir nicht bei den Interessen der Studierenden stehen bleiben wollen, solidarisieren wir uns mit den Streikenden und wollen sie tatkräftig da unterstützen wo wir es können. Denn ihre Probleme sind auch die unseren. Wir sind davon überzeugt, das

Hochschule und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Für uns ist klar das das System krankt und die Betroffenen wir alle sind.

 

Deshalb ist es uns wichtig gemeinsam zu kämpfen für eine besseres Leben. Wir wollen ein gebührenfreies Studium, aber nicht durch Lohndumping finanziert. Darum fordern wir an den Universitäten die sofortige Einführung von sozialen Standards für externe Aufträge. Wir fordern die

Auflösung von Verträgen die diese Standards nicht erfüllen um Druck auf die Unternehmen auszuüben ihre Angestellten angemessen für ihre Arbeit zu entlohnen.

 

 

Unterstützer_innen:

 

AStA TU Berlin

AStA der ASH Berlin

 




Der AStA begrüßt euch zum Wintersemester 09/10


Hallo liebe Mitstudierende,

so langsam trudelt ihr alle wieder im schönen Hellersdorf ein und auch wir sind jetzt langsam wieder öfter erreichbar. Demnächst könnt ihr also auch mit einer Aktualisierung unserer Webseite rechnen und wir stehen euch wieder für Fragen rund ums Studium zur Verfügung. Die Umbaumaßnahmen an der Hochschule, die euch vermutlich nicht engangen sein werden, erschweren dieses Semester den Zugang zu uns. Ihr erreicht uns über den 1. Stock, so wie auch die Bibliothek. Wir hoffen, dass sich auch bald eine Lösung finden wird den Zugang Barrierefrei zu gestalten.

Das wars erstmal. Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Semester!

Euer AStA




We did it!


 

An der ASH wurde eine Woche lang gestreikt, ein alternativer Seminarplan

auf die Beine gestellt und dabei hatte das Streikkomitee auch noch

verdammt viel Spaß!

 

Natürlich ist diese Woche durchaus unterschiedlich wahrgenommen worden.

Eine besonders kuriose Variante dieser Wahrnehmungen hat unsere Rektorin

in der Online-Ausgabe des Tagesspiegels am 16.06. zum Besten gegeben:

www.tagesspiegel.de/berlin/Alice-Salomon-Bldungsstreik;art270,2824949

 

Das studentische Streikkomitee hat sogleich mit einer eigenen

Presseerklärung reagiert: klick !

 

 

 

hier auch noch ein paar Bilder









ASH IM STREIK




Diese Hochschule wird bestreikt!



Hallo allerseits, für die, die es immernoch nicht mitbekommen haben ;-) WIR streiken diese Woche. Heißt, laut Beschluss der studentischen Vollversammlung im April, findet in dieser Woche vom 15.6.-19.6. kein Seminar regulär statt. Stattdessen gibt es zahlreiche Alternativseminare zu Interessanten Themen. Schaut am besten auf dem Streik-Blog der ASH nach, macht euch schlau und macht mit! Spätestens am Mittwoch ist es Zeit das Bett zu verlassen und an der Bildungsstreikdemo teilzunehmen. Am Ende der Woche gibt es zudem ne tolle Party in der K9 in Firedrichshain (Kinzigstr.9) zu der ihr alle herzlich eingeladen seid. Aber lest einfach selber nach auf dem Streik-Blog:

 

bildungsstreikash.blogsport.de

 

PE zum Streikauftakt hier !

 

Hier findet ihr den Ticker zum BIldungsstreik.




Streikstammtisch


Besucht den Blog der ASH zum Streik. Check: ashstreikt.blogsport.de

 

Das Protokoll von unserer Vollversammlung findet ihr hier !

 

 

Der "Streik-Stammtisch" findet wöchentlich immer Mittwochs

um 15 Uhr im Café "Mein Block" der ASH statt.

Da wir auf der Vollversammlung erfolgreich für den Streik gestimmt haben

soll es nun darum gehen AGs zu gründen und Aktionen für die Bildungsstreikwoche zu planen.

 

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung.

Schaut es euch an! Kommt vorbei!

-> immer Mittwochs 15Uhr im Café "Mein Block"

 





Streik an ASH Beschlossen



Wir habens geschafft! Der Streik an der ASH ist beschlossene Sache! Rund 200 Studis haben auf der VV am letzten Mittwoch für die aktive Beteiligung an der Bildungsstreikwoche gestimmt! Jetzt geht es an die konkrete Planung. Dafür schaut beim Streikstammtisch jeden Mittwoch um 13Uhr im Eingangsbereich vorbei und sorgt dafür, dass die Woche bei uns ein voller Erfolg wird.

 

 

Hier noch die Pressemitteilung die dazu rausging:

 

Studierende der Alice Salomon Hochschule streiken.

Aktionen für freie Bildung auch in Hellersdorf

 

Am Mittwoch den 29.04.2009 trafen sich im Rahmen einer Vollversammlung

über 200 StudentInnen im Audimax der ASH. Thema dieser VV war der

anstehende bundesweite Bildungsstreik im Juni diesen Jahres. Drei

ReferentInnen schilderten ihre Erfahrungen und Meinungen zum Umbau im

Bildungswesen, bevor eine Diskussion über die aktuellen Studienbedingungen

an der ASH, in Berlin und in Deutschland und wie diesen begegnet werden

sollte entstand.

 

Die Studierenden äußerten ihren Unmut über fehlende Freiheiten in der

Studiengestaltung, autoritäre Verhältnisse an den Hochschulen,

Leistungsdruck für Studierende und Lehrende und weitere Einschnitte im

Rahmen des Bologna-Prozesses.

 

Somit verwundert es nicht, dass sich die Studierenden mit überwältigender

Mehrheit für die Teilnahme am Bildungsstreik 2009 entschieden. Das

Studienparlament begrüßte ebenso wie der Allgemeine Studierendenausschuss

das nahezu einstimmige Votum und ist zuversichtlich, dass der

Bildungsstreik 2009 auch an der ASH ein voller Erfolg wird.

 

Nun gelte es sich mit den anderen Betroffenen der unsäglichen

Umstrukturierungsmassnahmen im Bildungswesen wie SchülerInnen aber auch

Lehrenden in Marzahn-Hellersdorf und darüber hinaus zu vernetzen, meinte

einer der Referenten.

 

Im Rahmen des Protests vom 15.-19.6.2009 sollen vielfältige Aktionen, wie

Vorlesungen im öffentlichen Raum, u.a. in Hellersdorf stattfinden, um

zumindest in dieser Woche die eigenen Vorstellungen von einem

erstrebenswerten Studium zu leben. Zu den alternativen Veranstaltungen und

zur weiteren Vorbereitung sind alle Interessierten natürlich herzlich

eingeladen!




Veranstaltungen zu Antiziganismus im Audimax der ASH



25. Mai 2009. 19.00 Uhr. Audimax der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

Alice-Salomon-Platz 5. U5-Bhf. Hellersdorf.

 

Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit Markus End und Jan Severin Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments.

 

Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und wirkmächtiges Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als ‚Zigeuner‘ diskriminiert und teilweise verfolgt, im Nationalsozialismus wurden Hunderttausende Roma und andere als ‚Zigeuner‘ Verfolgte aus ganz Europa deportiert und planmäßig vernichtet. Trotzdem mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht.

Markus End und Jan Severin stellen den kürzlichen erschienenen Sammelband

„Antiziganistische Zustände“ vor. Dabei werden sie eine Einführung in Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus geben und einige Ansätze zur Analyse dieses Ressentiments vorzustellen. Während Jan Severin dabei auf die Rolle der Ethnologie bei der Konstruktion rassistischer

‚Zigeuner‘-Bilder eingeht, wird Markus End versuchen, Ansätze zu einer Kritik des Antiziganismus mittels Kritischer Theorie näher zu bringen.

 

 

 

27. Mai 2009. 19.00 Uhr. Audimax der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

Alice-Salomon-Platz 5. U5-Bhf. Hellersdorf.

 

Vortrag und Diskussion mit Yvonne Robel und Kathrin Herold Szenarien des Erinnerns. Die gedenkpolitische Fortschreibung von Antiziganismen.

 

Der Gedenkschub der 1990er Jahre hat auch die noch in den 1980er Jahren als die „vergessenen Opfer“ betitelten Roma ins gesamtdeutsche Erinnerungstableau integriert. Dennoch lässt sich zeigen, dass auch forcierte gedenkpolitische Auseinandersetzungen wesentlich in

antiziganistischen Diskursmustern verhaftet bleiben. Yvonne Robel beleuchtet die Konstruktion von ‚uneinigen‘ und ‚konkurrierenden‘ Roma im Zuge der Debatten um ein zentrales Mahnmal in Berlin. Kathrin Herold verdeutlicht anhand der Bleiberechtskämpfe Hamburger Roma an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (1989 und 1993), wie ein Erinnerungsort zum Schauplatz einer gewaltsamen politischen Auseinandersetzung werden kann. Das projektive Bild des ‚Zigeuners‘, so lässt sich zeigen, wird sowohl über offenes staatlich-repressives Handeln als auch in scheinbar politisch-korrekten Gedenkrhetoriken verfestigt.

 

 

 

 

 




Hellersdorfer Allerlei zum Semesterbeginn


Hallo,

 

zum Start des Sommersemesters 2009 mal wieder ein paar Infos aus unserem Hause.

 

1. Wahl-Ergebnisse

2. Konstituierende Stupa-Sitzung

3. Streik-Stammtisch

 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

 

 

1. Wahl-Ergebnisse

Die Ergenisse der Gremienwahlen, welche Ende Januar 2009 stattfanden, hängen in der Vitrine neben dem Minimax (Raum 014) aus.

Hier könnt ihr die Zusammensetzung des Stupas, des Akademischen Senats, aber auch der Lehrbetriebskomission und diverser anderer Hochschulgremien nachvollziehen.

 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

 

 

2. Konstituierende Stupa-Sitzung

Die konstituierende Stupa-Sitzung wird am Freitag, dem 17.4.2009, um 12 Uhr stattfinden. Alle gewählten VertreterInnen werden gebeten hier zu erscheinen. Der Raum wird kurzfristig über einen Aushang im Kasten im Eingangsbereich bekanntgegeben.

 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

 

 

3. Streik-Stammtisch

Am heutigen Mittwoch (8.4.) traf sich der "Streik-Stammtisch" zum ersten mal symbolisch im Eingangsbereich der ASH. Hintergrund ist der zum Sommersemster 2009 proklamierte bundesweite Bildungsstreik. Auch in der Berliner Bildungslandschaft rumort es.

Auch wir wollen die längst für alle spührbaren Umstrukturierungen im Zuge von Bologna nicht einfach stillschweigend hinnehmen.

Die Ergebnisse des Brainstormings vom ersten Treffen seht ihr im Eingangsbereich. Hier findet ihr eine stichpunktartige auf Ergänzung wartende Auflistung der ASH-spezifischen Ausprägungen von hochschulpolitischer Entdemokratisierung und Intransparenz, Ökonomisierung und Verwertungslogik in der Bildung. Der Wahnsinn hat Methode!

 

Der "Streik-Stammtisch" findet von nun an wöchentlich immer Mittwochs um 13 Uhr im Eingangsbereich der ASH statt. Er soll als Open-Space für alle Interessierten zum Ideenaustausch vor allem im Zuge der geplanten studentischen Vollversammlung am 29.4.2009 um 13Uhr im Audimax dienen.

 

 

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung.

Schaut es euch an! Kommt vorbei!

 

-> immer Mittwochs 13Uhr im Eingangsbereich

 

 

weitere Infos zum Bildungsstreik erhaltet ihr unter:

bs.risiko09.de

 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

 

Hellersdorf? naja wenigstens im Frühling...

euer AStA




Vollversammlung zum neuen Belegsystem - Mo, 26.1.09, 13Uhr Audimax


Was bedeutet das für uns?

Wie angekündigt wurde von Seiten der Hochschulleitung ein neues elektronisches Belegsystem vorgestellt, über dessen Einführung am 27.01.09 im Akademischen Senat entschieden werden soll.

 

Was bedeutet diese Entscheidung für uns?

Das bisherige gemeinsame Belegen wird abgeschafft.

 

Das Belegen betrifft uns alle, deshalb sollten wir von unserem Mitbestimmungsrecht gebrauch machen.

 

Dazu laden wir Euch am 26.01.09 um 13.00 Uhr in das Audimax zur Vollversammlung ein.

 

Inhalt der VV:

 

1) Informationen zum neuen Belegsystem durch Hr. Cornel (Prorektor)

2) unser Stimmungsbild einfangen

- finden wir das schlecht/gut etc.

3) gemeinsames Diskutieren und Änderungsvorschläge erarbeiten

- bei entsprechender Teilnehmerzahl kann das neue System entweder

komplett gekippt bzw. modifizierungen daran vorgenommen werden

 

Die Vollversammlung ist unser Instrument um aktive Entscheidungen des Akademischen Senat, in unserem Sinne zu beeinflussen. Dazu brauchen wir eure Beteiligung!

 

Also kommt am Mo, den 26.1.09 um 13 Uhr ins Audimax zur Vollversammlung. Machen wir von den ohnehin schon beschränkten Partizipationsmöglichkeiten Gebrauch!

 




Gremienwahl der ASFH


Die Gremienwahl der ASFH finden am Mittwoch, 28. Januar und Donnerstag, 29. Januar 09 jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Cafeteria statt.


Alle Mitglieder der ASFH sind herzlich aufgefordert, sich an der Wahl der
jeweiligen Statusgruppen zu beteiligen.

Achtung: Es werden noch Vorschläge für Kandidaten/innen gesucht
Die Frist endet am 08. Januar 09

die Listen hängen im Eingangsbereich aus

 




AUSSTELLUNG - »JÜDISCHE FRAUENSCHULE«



"Wir lebten in einer Oase des Friedens . . ."

 

12. - 30. Januar 2009 vor dem Audimax der ASFH

 

Wanderausstellung: Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926–1938

 

 

 

Es war eine besondere Schule in einer besonderen Zeit. Ursprünglich sollten hier Mädchen lernen, einen jüdischen Haushalt nach rituellen Regeln zu führen, und sich auf weiterführende wirtschaftliche, soziale und pädagogische Berufe vorbereiten. Während der NS-Zeit entwickelte sich die Schule dann zu einem Zufluchtsort.

 

Junge Frauen aus dem gesamten Deutschen Reich kamen hierher, um sich vor Anfeindung und Ausgrenzung zu schützen oder sich auf ihre Auswanderung vorzubereiten. Die landwirtschaftliche Ausbildung, die in Wolfratshausen einen besonderen Stellenwert einnahm, wurde später für viele Schülerinnen geradezu überlebensnotwendig, bildete sie doch eine der Voraussetzungen für ein Visum ins rettende Ausland.

 

Am 9./10. November 1938 wurden in der Reichspogromnacht alle Schülerinnen und Lehrerinnen gewaltsam vertrieben. Die Schule wurde geschlossen.

 

 




Keine Versöhnung mit der deutschen Nation



Vortrag und Diskussion am 27. Januar 2009

Nationales Vergangenheitsrecycling - Die postnazistische Allianz der
Generationen im deutschen Kollektiv

27. Januar 2009 // Vortrag und Diskussion (mit Sonja Witte*)
18.30 Uhr // Audimax Alice-Salomon-Fachhochschule


Aufarbeitung deutscher Geschichte? verbindet sich als moralischer
Bezugspunkt nationaler Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der
Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz,
ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als
Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-)
Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem
,Kitt, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird.
Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der
Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch,
bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert schwarz-rot-geil" zu
sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des
postnazistischen Nationalgefühls.

Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband
Deutschlandwunder - Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur"
(erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der
gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen
des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und
Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln.


27. Januar 2009 // Vortrag und Diskussion (mit Sonja Witte*)
18.30 Uhr // Audimax Alice-Salomon-Fachhochschule

OrganisatorInnen: Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf &
Antifa-/Antira-Referat des AStA der Alice-Salomon-Fachhochschule




Wohnungslose im Nationalsozialismus


 

Das Antifaschismus / Antirassismus Referat freut sich zu der Ausstellung "Wohnungslose im Nationalsozialismus" vom 7. - 14. November 2008 vor dem Audimax der ASFH einladen zu können:

Mehr Informationen dazu:

http://asta.asfh-berlin.de/index.php?id=204

 
 
 
 
 




Hochschulparty mit KHSB und EVFH


Wir bekommen nicht genug vom Feiern! Diesmal hat unser AStA zusammen mit der katholischen und evangelischen Fachhochschule eine Party im Cassiopeia in Friedrichshain organisiert. Am 21.11. um 22Uhr gehts los. Kommt vorbei, bringt Freunde mit und habt Spaß! Bis dahin, Euer AStA

 

Und das Gibts da:

Organic Fat - Punk

The Smoking 44's - Trash - Blues - Punk

Knattertones - Ska - Punk - Reggae

 

Danach bis Ende:

Dj Balkontronica - Balkanbeatz

------------------

U_Lion & Suburbenboy - 80er - Trashpop - Disco

Hagen Richter (E-Haeppchen) & Kwitschboeus (Klangbrei) - Minimal

 







Schnauze, Herr Dozent! (Jungle World)


Kündigung, Disziplinarverfahren – kritische Dozenten haben nichts zu lachen, wie zwei Fälle in Bielefeld und Berlin zeigen.

 

von Jana Brenner

 

Als Heinz Gess, Professor für Soziologie an der Fachhochschule Bielefeld, das Vorwort zu dem Text »Grün-braune Liebe zur Natur. Die NSDAP als ›grüne Partei‹ und die Lücken der Naturschutz­forschung« schrieb, war ihm nicht klar, dass es zu einem Disziplinarverfahren gegen ihn führen sollte. In dem Text, den Gess nicht selbst verfasste, aber auf der von ihm betriebenen Internet­seite kritiknetz.de veröffentlichte, geht es auch um Werner Georg Haverbeck. Dieser war SA-Mitglied, Leiter des Reichsbunds für Volkstum und Heimat, Mitglied der Reichsleitung des NS-Studen­tenbundes, Unterzeichner des »Heidelberger Manifests« und Gründer des »Collegium Humanum« (CH), das Innenminister Wolfgang Schäuble im Mai dieses Jahres als rechtsextremistische Organisation verbot.

 

Außerdem war Haverbeck Dozent an der FH Biele­feld. Dort lehrte er von 1972 bis 1975 offenbar unbehelligt. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie hätten sich aus seinen »Unterlagen und seinem Lebenslauf keine Hinweise auf einen Sachverhalt, der einer Einstellung widerspricht«, ergeben. Dass Haverbeck das CH betrieb, sei bekannt gewesen, »ohne dass bereits damals ein Verbot dieser Organisa­tion in Rede stand«. Dabei blieb Haverbeck auch während seiner Lehrzeit politisch umtriebig: 1974 wurde er Vorsitzender des »Weltbunds zum Schutz des Lebens«, eines völkischen Umweltschutzvereins.

 

Heinz Gess machte in seinem Vorwort unter an­derem darauf aufmerksam, dass Haverbeck in Bielefeld unterrichtete, »ohne je dafür an der FH in die Kritik zu geraten und ohne dass das Rek­torat der FH es je für nötig gehalten hätte, sich von seinem Tun oder seinen Schriften zu distanzieren«. Die Rektorin leitete daraufhin das Disziplinarverfahren ein. Gess habe dem Ansehen der Hochschule geschadet, weil er die Maßnahmen der früheren Verwaltung öffentlich kritisiert habe, lautete der Vorwurf.

 

Das ist das dritte Verfahren gegen Gess. »Seit mehr als zehn Jahren versucht die Hochschule nun, meine Arbeit systematisch zu torpedieren«, sagt der 64jährige Professor. So seien For­schungs­daten wegen eines vermeintlichen Server-Fehlers verschwunden, Projekte ohne Angabe von Gründen gestrichen oder nicht genehmigt worden. Als Gess im vergangenen Jahr die Besetzer der Bielefelder Paul-Gerhardt-Kirche kritisierte, die den Verkauf der Kirche an die jüdische Gemeinde verhindern wollten, spitzte sich die Lage zu. »Deren Äußerungen waren voll von antisemitischen Statements«, sagt Gess. Das legte er auch in einem Text auf seiner Internetseite dar. Die FH löschte daraufhin auf ihrer Home­page den Link zu kritiknetz.de. Bisher war jedes Verfahren gegen Gess erfolglos, dieses Mal könnte es anders ausgehen. »Ich befürchte, dass es tatsächlich eröffnet wird. Die leichteste Strafe wäre eine Rüge, die schwerste eine Gehalts- und Rentenkürzung«, sagt er.

 

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) steht auf der Seite von Gess und kritisiert das »ge­wollte Totschweigen der FH« in Sachen Haver­beck. »Mit diesem Vorgehen macht das Rektorat deutlich, dass kritische Wissenschaftler nicht erwünscht sind und es wichtiger ist, den Ruf der FH zu wahren«, heißt es in einer Pressemitteilung. Doch bei vielen Studenten wie bei Dozenten herrsche Desinteresse, sagt ein Vertreter des Asta. »Die Dozenten nehmen das zwar zur Kennt­nis, sehen das aber eher als Privatkrieg und verneinen die politische Dimension«, berichtet er. Die FH Bielefeld will sich zu dem Vorfall nicht äußern.

 

Äußerst schweigsam ist auch die Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH) in Berlin, wenn es um den Dozenten Michael Moreitz geht. Zum Sommer­semester 2008 wurde der Vertrag des Politikwissenschaftlers für seine Gastdozentur nicht ver­längert. »Man hat mich unter falschen Anschuldigungen nicht weiter als Lehrbeauftragten beschäftigt«, sagt Moreitz. Ein Seminar, das auf zwei Semester angesetzt war, konnte er nicht wei­ter betreuen.

 

»Moreitz tauchte irgendwann einfach nicht mehr im Vorlesungsverzeichnis auf«, sagt Konstantin Kohl vom Asta der ASFH. Die Fachhochschule begründete das Ende der Beschäftigung unter anderem damit, dass Moreitz seine Dienstpflichten verletzt habe. Außerdem hätten die Stu­denten seine Veranstaltungen zu schlecht bewertet. Moreitz dagegen sagt: »Die Behauptungen der Rektorin sind falsch. Ich wurde regelrecht rausgemobbt.« Insgesamt war er sechs Jahre lang Gastdozent für interkulturelle Sozialarbeit, Po­litik und Soziologie. Nun unterrichtet er nicht mehr, betreut aber noch Abschlussarbeiten.

 

Für Moreitz fing der Ärger mit dem Werkstatt-Projekt »Demokratiegefährdende Phänomene« von Levi Salomon und Katrin Becker an, in der Studenten den Antisemitismus von Jugendlichen mit arabischem und türkischem Migrationshintergrund untersuchten. Die Werkstatt war als dreiteilige Veranstaltung vorgesehen, 2005 und 2006 wurden die Ergebnisse der ersten beiden Teile öffentlich vorgestellt.

 

Der dritte Teil sollte auf einmal nicht mehr stattfinden, obwohl er von der Rektorin fest zugesagt worden sei, berichtet Moreitz. »Die offi­zielle Begründung für den Wegfall war technischer Art, es ging um die Umstellung auf Bachelor«, ergänzt er. Gewichtiger scheint aber gewesen zu sein, dass die Werkstatt innerhalb der FH nur auf Kritik und Ablehnung gestoßen sei. »Zumeist wurden die Beiträge als unsachlich, überzeichnet, ausländerfeindlich, islamophob bezeichnet«, sagt Moreitz. Er setzte sich öffentlich für die Fort­setzung der Werkstatt ein, und zwar als einziger, wie der Asta berichtet. Doch die Werkstatt sei mit »unlauteren Mitteln aus dem Lehrplan getrickst« worden, sagt der ehemalige Dozent.

 

Wegen seines öffentlichen Einsatzes stand Moreitz seitdem, wie er sagt, »im Fokus der Kritik«. Die Semesterwochenstunden seiner Gast­dozentur wurden gekürzt, dann wurde »im Hau-Ruck-Verfahren eine Regelung verabschiedet, die Gastdozenten, die ein Lehrdeputat von weniger als 16 Stunden haben, die Durchführung nur eines Projektes gestattet«, berichtet Moreitz. Seit der Kürzung unterrichtete er nur noch elf Stunden. Ein von den Studenten gewähltes Projekt, für das sie Moreitz als Dozenten wollten, konnte nicht mit ihm stattfinden.

 

Ginge es nach den Studenten, würde Moreitz immer noch unterrichten. »Wir haben mehr als 400 Unterschriften gesammelt, auch von Leuten, die keine Seminare bei ihm hatten. Das ist schon ganz ordentlich bei 2 000 Studenten insgesamt«, sagt Konstantin Kohl. Bei seinen Kollegen stieß Moreitz jedoch auf Gleichgültigkeit. »Das so genannte Kollegium an der ASFH ist keines«, sagt er. »Ich habe dort seit 1981 gearbeitet, fast alle Per­sonen, mit denen ich ein gutes, kollegiales Verhältnis hatte, sind weg.« Und mit seinen Themen – völkische Ideologie, Nationalsozialismus, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Nahost-Konflikt – sei er immer in einer Außenseiterposition gewesen.

 

Erschienen in: Jungle World Nr. 43, 23. Oktober 2008

jungle-world.com/artikel/2008/43/27232.html




SMASH HOMOPHOBIA AND TRANSPHOBIA!



Demo für mehr Respekt in Hellersdorf

 

Angriff in Hellersdorf:

 

Am Montagabend, den 27.10., wurden am U-Bhf. Kaulsdorf-Nord zwei Menschen

zu Boden geschlagen, getreten und beschimpft, weil sie offenbar nicht

einem heteronormativen Weltbild entsprochen haben!

 

Hintergrund: u.a.

www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/lesben-mit-farbe-attackiert/

(TAZ vom 29.10.2008)

 

Dass dies kein Einzefall ist, muss nicht lang erklärt werden. Auch Hellersdorf reiht sich in die homophobe Normalität ein: So wurde erst am 11.05.2008 eine bisexuell-orientierte Frau an der Kreuzung Cecilienstraße/Lilly-Braun-Straße am selben Ort von drei Unbekannten angegriffen. Die Drei, unter denen sich eine mit Thor Steinar bekleidete Person befindet, bezeichneten die Betroffene zunächst als "Frauenklauerin" und als "Lesbe". Im Anschluss schlugen sie Ihr ins Gesicht und traten auf sie ein. Die Angegriffene konnte sich in eine nahegelegene Kneipe

flüchten. Maneo registriert laut dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg

jährlich zwischen 200 und 300 Fälle. Wie hoch die Dunkelziffer solcher Angriffe ist, vermag wohl niemand zu sagen. Bände spricht jedoch die Einschätzung des Schwulen Überfalltelefons Berlin, wonach 90 Prozent der Taten von den Betroffenen nicht angezeigt würden.

 

Wir alle sind aufgerufen ein Zeichen gegen Diskriminierung jeglicher Art zu setzen!!!

Denn wir wollen und können nicht dulden, dass Menschen, die nicht der Heteronormativität entsprechen, diskriminiert und attackiert werden!

 

Treffpunkt:

am Samstag, den 1.11.08

um 14 Uhr

U­ - Bhf. Kaulsdorf­Nord (U 5)

 

 

Homo- und Transphobie entgegentreten!

 

Pressemitteilung des Queer-Referates des AStA der ASFH: asta.asfh-berlin.de/index.php




22.10. - Bildungsgipfel in Dresden



Aufruf zu einem alternativen Bildungsgipfel – 22. Okt. 2008 in Dresden

 

Seit Jahren gibt es eine anhaltende politische und öffentliche Debatte über die allgemeinen Missstände und den Reformbedarf des gesamten deutschen Bildungssystems. Seit Jahren sollen Förderprogramme, Exzellenz- und Qualifizierungsinitiativen Abhilfe schaffen und endgültig aus der Krise weisen. Seit Jahren werden die Lehr- und Lernbedingungen immer schlechter, die öffentliche Finanzierung immer weiter eingeschränkt und die individuelle finanzielle Belastung dadurch immer größer. Seit Jahren setzt sich der Trend, einer wirtschaftlich und politisch gewollten Ökonomisierung und Verwertungsorientierung im Bereich der Bildung – mit allen negativen Konsequenzen für das sogenannte Humankapital – fort.

 

Auch eine zusammengemerkelte Qualifizierungsinitiative und ein Bildungsgipfel werden daran nichts ändern !

 

Vertreter_innen von Bündnisse wie dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), dem Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit (PM), der Konferenz der sächsischen Studierendenschaften (KSS) sowie studentische Vertreter_innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich darauf verständigt, ebenfalls und zeitgleich zu dem stattfindenen Bildungsgipfel der Bundesregierung am 22. Oktober 2008, zu einem alternativen Bildungsgipfel in Dresden aufzurufen.

 

Gemeinsam wollen wir auf einem eigenen und alternativen Bildungsgipfel die momentanen Missstände aus unserer Sicht thematisieren indem wir unsere Kritik sowie Forderungen laut deutlich machen. Die Politik des Bundestages sowie der Länderparlamente im Bildungs- und Sozialbereich ist gesellschaftspolitisch nicht mehr tragbar. Sie beschränkt das Recht auf Bildung und verfestigt und verstärkt die soziale Selektion. Der elterliche Geldbeutel wird zum Indikator für die Bildungschancen der Kinder. Desweiteren wird es Schüler_innen, Studierenden, Pädagog_innen und Wissenschaftler_innen immer schwerer gemacht, sich frei und kritisch zu äußern. Im Zuge der verwertungsorientierten Ökonomisierung des Bildungssystems droht Kritik systematisch trocken gelegt zu werden. Freiräume für Interessensvertretungen werden wegrationalisiert und Menschen, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Mitbestimmung wahrnehmen, droht die Kriminalisierung und/oder die Kündigung. Damit muss Schluss sein! Bildung geht uns alle an. Bildung für alle – als allgemeines Recht und öffentliches Gut !

 

Deswegen fordern wir von der Bundesregierung und den Länderparlamenten:

 

1. den kostenfreien Besuch aller Bildungsinstitutionen - die sofortige Abschaffung von Kitagebühren, der (Zu)zahlung für Schulbücher und Verpflegung an Schulen sowie von Studiengebühren, Studienkonten und anderer Entgelte, Beiträge oder Gebühren für Aus- und Weiterbildung.

2. eine bedarfsgerechte und von den Eltern unabhängige Finanzierung von Studium, Schulbesuch und Ausbildung.

3. bundesweit allgemein verbindliche tarifliche sowie personalvertretungsrechtliche Beschäftigungsstandards

4. das Recht auf paritätische Mitbestimmung und eine freie Meinungsäußerung ohne Angst vor Zensur, Kriminalisierung oder Kündigung.

 

Reclaim your Brain – für öffentliche und (kosten-)freie Bildung

 

Gemeinsam den Gipfel gestalten - Bildet euch und bildet andere !

 

mehr infos unter:

wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bundesweites_Vernetzungstreffen_August_2008

 

 




Der AStA dankt...


...allen Leuten für die gelungene AStA-Party am Wochenende. Wir hatten viel Spaß und hoffen euch ging es ebenso. Bis zum nächsten Mal ;-)

"Wir wollen alles..."







18.10. - AStA-Party - "Wir wollen alles..."



"... nur keine leeren Versprechungen, keine halbherzigen Bekundungen und

schon lange keinen stumpfen Alltag mehr! Wir wollen keine Zombies im Bildungssystem sein und uns jeden Tag in die Hochschule schleppen

müssen, wo es eh nur schlechten Kaffee von gestern gibt. Wir wollen uns

auch nie wieder an die Hände fassen und singen müssen oder

ausdruckstänzerisch unser „wahres Ich“ erkunden.

Nein!

Wir wollen Inhalte! Und die sollen auch noch kritisch und emanzipiert

sein.Wir wollen Mitbestimmen und unser Studium selbst in die Hand

nehmen. Und wir wollen ein Studium das kostenlos bleibt und keins, das

umsonst ist. Wir wollen frei von Zwängen studieren, arbeiten, leben und

feiern. Weniger wollen wir nicht. Wir wollen alles...

 

AStA – Wir reißen das Maul auf!

 

18.10. ab 22Uhr

k9 (kinzigstr. 9)

nähe u-samariter str.

spende 3€

 

 

 

 




18.10.08: Berlin-Marzahn: Neonaziaufmarsch stoppen!



 

Die NPD und Freie Kameradschaften planen am Samstag, 18.Oktober durch Marzahn zu marschieren. Als Startpunkt des Aufmarsches ist der S-Bhf. Springpfuhl angemeldet. Obgleich bisher einzig ein NPD-Kreisverband nur wage für eine „Demonstration in Berlin" mobilisiert, ruft das Antifaschistische Bündnis Marzahn-Hellersdorf (ABM) auf dagegen zu protestieren. "Wir werden es nicht hinnehmen, wenn Nazis auflaufen", so das ABM.

 

Kundgebung | Sa, 18.10.08 | 12 Uhr | Helene-Weigel-Platz (S-Bhf. Springpfuhl)

!!! Achtet auf weitere Ankündigungen !!!


Hier der Flyertext des ABM:

 

NPD-AUFMARSCH AM 18.10.08 VERHINDERN

Die NPD plant am Samstag, 18. Oktober, unter dem Motto "Todesstrafe für Kinderschänder" durch Marzahn zu marschieren. Als Startpunkt des Aufmarsches ist der S-Bhf Springpfuhl angemeldet. Obgleich bisher einzig ein NPD-Kreisverband nur wage für eine "Demonstration in Berlin" mobilisiert und wohl nicht mit mehr als 100 Teilnehmer_innen zu rechnen ist, rufen wir euch zu Gegenaktivitäten auf. Wir werden es niemals widerstandslos hinnehmen, wenn Nazis auflaufen.
Am 18. Oktober wird es mindestens eine Gegenkundgebung in der Nähe der Nazi-Route geben, die euch als Anlaufpunkt für euren Protest dienen kann. Der Aufruf, sowie weitere Informationen zur Route, Protestveranstaltungen, etc. werden in Kürze auf www.kein-verstecken.de veröffentlicht.
Also haltet euch den Tag frei, informiert euch und vorallem: Denkt euch was aus!

 

weitere Infos und Ankündigungen findet ihr hier





Ausstellung Politisches Plakat in der ASFH



Seite heute ist die Ausstellung Politisches Plakat im Studierenden-Café der Alice Salomon Fachhochschule (U-Bhf Hellersdorf) zu sehen. Das ist das vorerst letzte Mal, dass die Ausstellung in Berlin zu sehen sein wird.

 

 

Das Projekt ‹Das Politische Plakat

 

archiviert und macht zugänglich, will anregen und Grundlagen bilden und auch helfen zu verstehen, wie ein Arrangement zustande kommt. Seit im September 2006 in Unregelmäßigkeit Plakate aus dem politischen Spektrum ‹links›, bisher mit Hilfe der Internetmedien BLOG und FLICKR veröffentlicht wurden, haben sich mittlerweile über tausend verschiedene aus den unterschiedlichsten Zeiträumen, Gegenden und Zusammenhängen angesammelt. Um dem Papierberg nun eine neue Öffentlichkeit zu schaffen, wurde aus einer Auswahl der Plakate die Ausstellung entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Ausstellung zu Antisemitismus in der DDR


Das Antifaschismus / Antirassismus Referat des AStAs lädt zur Ausstellung ein.

 

Vom 7.- bis zum 11. Juli 2008 vor dem Audimax der ASFH

 

Mehr Informationen auf:

 

asta.asfh-berlin.de/index.php

 

 






Smash Homophobia – Stop Transphobia!



In der Nacht vom 07. auf den 08. Juni kam es in Berlin-Kreuzberg zu einem brutalen homophoben Übergriff.

 

Sieben Gäste des Drag-Festivals, dessen Abschluss-Party an diesem Abend im SO36 stattfand, wurden auf dem Nachhauseweg am Mariannenplatz von mehreren Männern aus drei vorbei fahrenden Autos mit homophoben Sprüchen bepöbelt. Diese sprangen kurz darauf aus ihren Wägen und begannen auf die Gruppe einzuschlagen. Die Angreifer rissen sie zu Boden und traten weiter auf sie ein, wobei eine der Angegriffenen ihr Bewusstsein verlor. Kurz darauf flüchteten die Täter. Die Betroffenen trugen zahlreiche Prellungen und Platzwunden davon, eine der Betroffenen musste am 8. Juni auf Grund heftiger Blutungen aus dem linken Ohr in die Ambulanz eingeliefert werden.

 

Um auf den Übergriff, aber auch auf das in letzter Zeit immer offenere homophobe Klima in Kreuzberg aufmerksam zu machen, gab es am 9. Juni, eine Demonstration unter dem Motto „Smash Homophobia!“. Trotz der kurzen Mobilisierungszeit nahmen an der Kundgebung über 3000 Menschen teil – darunter auch viele Studierende der ASFH.

 

Als studentische Vertretung solidarisieren wir uns ausdrücklich mit den Betroffenen und verurteilen den brutalen Übergriff.

 

Stop Homophobia! Stop Transphobia!

In Kreuzberg, Hellersdorf und überall!

 

Mehr Infos: www.drag-festival.net

 


Brutaler Polizeiübergriff auf Studis der Uni Potsdam


Polizei geht gewaltsam gegen Studierende an der Universität Potsdam vor. Über 100 Studierende protestieren gegen geplante Veranstaltung mit Erika Steinbach.

 

hier mehr:

www.asta.uni-potsdam.de/presse/index.php3

 

Wir als AStA der ASFH solidarisieren uns mit den Protestierenden und den Betroffenen der Polizeigewalt!

 




Das Foto zeigt u. a. Erika Steinbach in einer Bildmontage, veröffentlicht von der polnischen Zeitung wprost.


FREIRAUMTAGE AN DER ASFH 14.05. & 22.05.



Angesichts mehrerer bedrohter Freiräume in Berlin – etwa die Köpi, der Gemeinschaftsgarten Rosa Rose oder das Hausprojekt Rigaer 94 – hat sich zum Anfang des Jahres die Kampagne „Wir bleiben Alle!“ zusammengefunden. Ziel dieser Kampagne ist es, autonome und selbstorganisierte Freiräume zu erhalten, auszubauen und neu zu erkämpfen.
Dabei soll der Freiraumbegriff möglichst breit interpretiert werden, da Freiräume nicht nur besetzte Häuser bedeuten, sondern damit überhaupt Räume aller Art gemeint sind, in denen Menschen sich vor Zwängen seitens Staat und Gesellschaft schützen möchten. Auch geht es um die Räume, in denen Menschen Leben und Kultur entgegen den dominanten gültigen Normen entwickeln möchten. Somit wird also einerseits für autonome Wohnprojekte gekämpft, andererseits aber auch für soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge jeder emanzipatorischen Art.

Verfolgt man diesen Ansatz weiter, so sind bedrohte Freiräume schnell im Zusammenhang mit der momentan voranschreitenden Stadtumstrukturierung zu sehen. Wo neue Glaspaläste und hippe Kieze entstehen sollen, ist halt kein Platz mehr für Menschen, die diesen Entwicklungen nicht folgen wollen oder können. Und auch jeder neue überwachte öffentliche Platz ist im Prinzip ein bedrohter Freiraum mehr. Somit möchte die „Wir bleiben Alle!“-Kampagne eine, wie gesagt, emanzipative Intervention in die Stadt und die Gesellschaft versuchen.

Das Konzept der Kampagne entspricht dann auch diesem Versuch. Teil der Kampagne sind die Menschen, die sich mit den Eckpunkten und Zielen von „Wir bleiben Alle!“ identifizieren können. In einem solchen autonomen Verständnis gibt es dann auch keine Vorabdistanzierung von Aktionsformen. Regelmäßige Vollversammlungen und selbstständig arbeitende Gruppen sind Treffpunkt für alle.

Nebenbei bleibt festzustellen, dass im Rahmen einer Freiraumkampagne auch eine Auseinandersetzung mit dem Zustand schon bestehender Freiräume möglich sein sollte. Denn auch schon bestehende Freiräume sind bei weitem nicht vollständig „frei“. Hier sei nur mal das Thema Sexismus erwähnt.

Im Laufe des Frühlings hat sich bei den schon angesprochenen Projekten einiges getan. Die Köpi wurde gesichert, die Rigaer 94 ist akut räumungsbedroht und die Rosa Rose wurde leider geräumt. Auch die Stadtumstrukturierung schreitet voran. Die O2-Arena wird im Herbst fertig sein und das Projekt „MediaSpree“ ist damit ein Stück weiter. In Schöneberg kündigt sich derweil schon das nächste Investitionsprojekt an. Auf dem Gelände des Gasometer soll für 500 Millionen Euro ein „Potsdamer Platz II“ entstehen.

Die „Wir bleiben Alle!“-Kampagne möchte hier nicht tatenlos zusehen. Was ehemals als die Köpi-Aktionstage geplant war, wird nun auf alle bedrohten Freiräume ausgeweitet. Mit einem internationalen Aufruf wird für den 27. Mai bis 01. Juni nach Berlin mobilisiert. An diesen Tagen sollen Freiräume und die Kritik an Gentrifizierung aktivistisch in die Stadt getragen werden. In diesem Sinne: Wir bleiben Alle! - wenn du es willst.


Wir, die AG selbstorganisierte Freiräume der ASFH, möchten euch an den Tagen des 14. und 22. Mai jeweils 12 Uhr an unserer Hochschule die Thematik der selbstorganisierten Freiräume und Kultur näher bringen und euch motivieren vielseitige Aktionen an den Action Days selbst zu initieren. Deshalb wollen wir an diesen Tagen ein buntes Programm aus Workshops, Filmen, Vorträgen und Party organisieren. Unterstützer_innen sind bei uns Herzlich Willkommen. Hauptanlaufpunkt dieser Tage wird unser selbstverwaltetes Student_innen Cafe „Mein Block“ sein.

Wir wollen mit euch zusammen Brunchen und diese Tage genießen. Deswegen wäre es super, wenn jede_r von euch etwas zu Essen mitbringen würde.


Für ein selbstbestimmtes Leben! – hier und anderswo!


Die Freiraumtage an der ASFH finden im Rahmen der Wir Bleiben Alle! - Kampagne statt: wba.blogsport.de


Offener Brief an das Rektorat der Alice Salomon Fachhochschule


Sehr geehrte Prof. Dr. Labonté-Roset, sehr geehrter Prof. Dr. Cornel,

 
wie wir von Studierenden erfahren haben, findet an der ASFH derzeit wieder eine online Umfrage, die die Studienbedingungen an unserer Hochschule beurteilen soll, statt. Wie Sie sicher wissen, handelt es sich diesmal um die Hochschul Informations System GmbH (HIS).

Hiermit möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass auf der studentischen Vollversammlung vom 25.10.2007, an der über 200 Studierende teilnahmen, mit 198 Ja- Stimmen beschlossen wurde, dass der AStA vom Rektorat über zukünftig stattfindende Umfragen an der ASFH informiert und befragt werden soll.

Wir bedauern sehr feststellen zu müssen, dass dies nicht geschehen ist und sie in Eigenregie die Umfrage des Hochschul Informations Systems an unsere Studierenden verschickt haben.

Nach eigener Aussage sind sie an einer guten Zusammenarbeit mit ihrer Studierendenschaft interessiert, was unserer Meinung nach auch beinhaltet, Beschlüsse der Studierendenschaft zu respektieren und sich auch dem entsprechend zu verhalten!

Wir fordern Sie hiermit auf, zukünftige eigenständige Verschickungen von Umfragen ohne Absprache mit dem AStA zu unterlassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

AStA der ASFH


Rechtsextreme Übergriffe in Marzahn am 16./17.02.08


Pressemiteilung des Antifa Bündnis Marzahn Hellersdorf

 

Am Morgen des vergangen Samstag, den 16.02.08, überfielen drei Neonazis das Geschäft einer vietnamesischen Blumenhändlerin in der Flämingstraße in Marzahn-Nord. Die Täter zerschlugen die Fensterscheibe des Geschäfts, stießen die Besitzerin zu Boden und raubten Bargeld aus der Kasse. Etwa 5min später griffen die Nazis eine vietnamesische Mutter, die mit ihrer zwei-jährigen Tochter an einer Straßenbahnstation wartete, an, beleidigten sie fremdenfeindlich und schlugen ihr mehrfach ins Gesicht.

hier findet ihr die vollständige PM


Verbandstagung der Deutschen Burschenschaften störren! Antifa Demo am 1. März!



Vom 29. Februar bis zum 02. März 2008 findet in Berlin eine Verbandstagung der rechtsextremen Deutschen Burschenschaft statt. Zu der Veranstaltung unter dem Motto: "Das Selbstverständnis der Deutschen Burschenschaft" werden einige hundert Korporationsstudenten erwartet.

Als größter und politisch einflußreichster Dachverband studentischer Verbindungen steht die DB für ein konservatives bis neofaschistisches Spektrum. Die in der DB organisierten Männer sind meist nicht die kahlrasierten, Springerstiefel tragenden und rumpöbelnden Nazihorden. Innerhalb der DB findet sich aber eine ähnliche, wenn nicht gar deckungsgleiche Ideologie wie bei Nazibanden.

Neben einem ausgeprägten Nationalismus, Rassismus und Militarismus ist die DB sexistisch und hat einen elitären Charakter.

Den Burschis ins Bier spucken! - Antifa-Demo gegen die DB-Tagung
Samstag, 01.März 2008 um 19:00 Uhr | U-Uhlandstrasse


Info- und Mobilisierungsveranstaltung:
Montag 25.02. ab 20 Uhr im Rahmen des Anarchistischen Infocafés im NewYorck59 (Südflügel vom Bethanien)


weitere Infos:
* FU-Asta
* Apabiz-Broschüre zu Burschenschaften und Studentenverbindungen




Roter Baum in Berlin in der Existenz bedroht



An dieser Stelle möchten wir unsere Solidarität mir dem "Roten Baum" e.V. - Ortsgruppe Berlin in Hellersdorf zum Ausdruck bringen.

 

Seit 1999 arbeitet der Rote Baum in Berlin. Was zunächst klein begann, ist dank der Hilfe vieler Ehrenamtlicher zu einer beachtlichen Größe gewachsen.

 

Der Rote Baum bietet eine Vielzahl an Angeboten, die seines gleichen suchen. Hervorzuheben wären hier die Ferienlagerangebote, Jugendbegegnungen mit Israel, internationalen Bandbegegnungen und Fahrten nach Auschwitz und Krakau. Nebenbei, sozusagen, ist der Rote Baum auch eine treibende Kraft beim Promendenfest, an dem ansässige soziale und gemeinnützige Träger, Gewerbetreibende aus der Promenade sowie Kulturschaffende jeden Alters, Vereine, Interessensgruppen, BewohnerInnen und BesucherInnen sich zu einem großen Fest versammeln.
Kennen- und schätzen gelernt haben wir den Roten Baum während unserer Zusammenarbeit beim Runden Tisch gegen Rechts in der Hellen Mitte, der ohne sein Zutun, seine Ideen und sein Engagement  sicher noch nicht  so viel in Aussicht gestellt hätte, wie er es bis jetzt hat.
Der Rote Baum betreibt eine humanistische und pazifistische wertevermittelnde Jugendarbeit. Um das zu unterstreichen ein Auszug aus der Selbstdarstellung:

 

"Junge Menschen begleiten uns bei dieser Arbeit, sind am Anfang nur Nutznießer, Teilnehmer an den Ferienlagern, an der Jugendweihe, übernehmen selbst Aufgaben, sind kurze Zeit später Programmgestalterinnen und Programmgestalter in den Jugendhäusern und Betreuer bei Fahrten und Ferienlagern. Wenn ich dann als Vorsitzender unerkannt von Jugendlichen erklärt bekomme, was der Rote Baum ist – „Da darf jeder hinkommen, nur keine Nazis!“ oder „Beim Baum küsst man eben öfter als in anderen Jugendhäusern!“ (...)" - Tilo Kießling Vereinsvorsitzender 1993-2003

Die Vielzahl an Angeboten ist allein durch ehrenamtliche Tätigkeiten überhaupt nicht leistbar. Umso schwerer wiegt die jetzige Situation des Roten Baumes.
In all den Jahren ist es nicht gelungen eine Förderung aus für die Jugendhilfe bestimmten Geldern des Landes Berlin oder des Bezirks Marzahn-Hellersdorf zu erhalten. Nun ist auch die letzte Finanzierungsquelle versiegt, die Haus und Personal sichern konnte. Wenn sich Bezirk und Land Berlin gegen eine Finanzierung entscheiden, muss die Arbeit des Roten Baumes am 30. April enden...

Das ist nicht hinnehmbar. Ein Jugendverein, der so viel leistet, kann nicht einfach so aus der Vereinslandschaft Berlins verschwinden. Wir sprechen uns hiermit für eine Weiterfinanzierung des "Roten Baum" e.V. -Ortsgruppe Berlin aus und für einen Erhalt aller Stellen des Jugendvereins. Alles andere würde ein große Lücke in Berlin Hellersdorf hinterlassen.

 

Homepage des "Roten Baum" e.V. Berlin

 

Hochschulpolitikreferat.


Offener Brief Kritischer Student-innen der ASFH


download_offener_Brief.pdf

Dieser offene Brief Kritischer Student_innen an die Hochschulleitung der Alice Salomon Fachhochschule erreichte uns per Mail und beschreibt den Umgang mit dem Gastdozenten Herrn Michael Moreitz an der ASFH. Für den Inhalt ist ausschließlich die Gruppe der "kritischen Student_innen" verantwortlich.

 

mehr von den Kritischen gibt es hier


CHE- Boykott an der ASFH ein durchschlagender Erfolg



Der AStA der ASFH freut sich mitteilen zu können, dass des CHE- Rankingboykott an der ASFH erfolgreich erfolgreich gewesen ist.

Eine Sprecherin des CHE teilte uns kürzlich mit, dass sie nach Rücksprache mit dem Rektorat unserer Hochschule zu dem Schluss gekommen wären, dass die nur spärlich eingegangenen Antworten auf das Ranking nicht veröffentlich werden können.

Nachdem Hochsuhulangehörige der ASFH durch die Seminaren und Vorlesungen gingen, um die Teilnahme am Hochschulranking zu bewerben, formierte sich an unserer Hochschule massiver Widerstand. Der AStA beschloss zum Boykott aufzurufen. Es gab zahlreiche Diskussionen mit der Hochschulleitung, Repressionsversuche seitens unserer Rektorin, eine studentische Vollversammlung, auf der 98% der Studierenden gegen die Teilnahme am Ranking stimmten, Solidaritätserklärungen und Boykottaufrufe aus dem ganzen Bundesgebiet bis hin zum Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (FZS) sowie breite positive Resonanz von Seiten der Presse.

Nachdem die Vorsitzende des AStA der ASFH, Andrea Remmers, kürzlich an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wer rankt, der lenkt“ an der Uni Düsseldorf teilnahm, zu der unter anderem Torsten Bultmann (bdwi) und eine Vertreterin des CHE geladen waren, ist die Sache nun amtlich: Unsere Rankingergebnisse werden nicht veröffentlicht.

Wir werten das als deutlichen Zeichen, dass Widerstand gegen die Einflussnahme von nicht demokratisch legitimierten „Beraterfimen“ auf die (Bildungs)Politik möglich  und erfolgreich ist.

 

Nichts mitbekommen? Hier geht es zu Texten, Pressemitteilungen und Presseberichten  rund um den CHE-Boykott an der ASFH.

 

 


Information zu rechtsextremem Aktivitäten in Helle Mitte



Stellungnahme zum an der ASFH angebrachten Transparent "Augen auf beim Markteinkauf"

 

Erst kürzlich, am 03.November 2007 führte die NPD gegen 12 Uhr einen Informationsstand in der Hellen Mitte durch, bei dem neun Rechtsextremisten, unter ihnen Mathias Wichmann, Fraktionsmitglieder der NPD in der BVV Marzahn Hellersdorf, anwesend waren. Im Zuge des Todestages des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß führten Neonazis am 18. August 2007 einen Aktionstag unter anderem in der Hellen Mitte durch.


Diese und ähnliche Vorfälle ereignen sich in Berlin immer wieder. Um gegen diese rechtsextremen Aktivitäten vorzugehen, wurde in der Hellen Mitte ein Runder Tisch ins Leben gerufen. Mit diesem Flyer wollen wir euch noch einmal auf die Situation der Hellen Mitte aufmerksam machen und aufzeigen, warum es auch
hier zu rechtsextremen Vorfällen kommt.


Ein Beispiel dafür, dass sich Rechtsextremisten in der Hellen Mitte so wohl und unbehelligt fühlen, ist der Marktplatz vor der Alice Salomon Fachhochschule. Dort vertreiben HändlerInnen Produkte, die dem extrem rechten Milieu zugerechnet werden können. Bis vor kurzem war der „Märkische Reiterhof“ auf dem Markt vertreten, welcher unter anderem die Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ , vertrieb. Fragte man nach, so konnten auch Pullover mit der Aufschrift „Hellersdorf“ zuzüglich Schwarz-Weiß-Rotem Aufdruck erworben werden. Wir begrüßen die Tatsache, dass dieser Händler seinen Platz aufgrund einer Konzezissionsänderung, welche das Vertreiben von rechtsextremen Artikeln untersagt, räumen musste.


 Jedoch befindet sich nach wie vor ein Bücherstand, der die geschichtsrevisionistische Heftserie „Der Landser“ vertreibt auf dem besagten Markt. Laut dem Soziologen Dirk Wilking, der im Antifaschistischen Infoblatt Nr. 77  über den Landser schreibt, stellen diese Hefte innerhalb der Neonazi- Szene einen ideologischen Einstieg dar „…– kaum ein Neonazi hat sie nicht zum Einstieg gelesen.“ Das gleiche Heft wird auch im Zeitschriften- und Tabakladen im Marktplatzcenter verkauft.


Andere rechtsextreme Artikel, die an unterschiedlichen Ständen angeboten werden sind: Aufnäher des in den USA verbotenen rassistischen „Ku Klux Klan“- Geheimbundes und Aufnäher der verbotenen Neonazi- Rockband „Landser“.
Andere Stände bieten Artikel an, die in der rechtsextremen Szene zumindest Anklang finden, jedoch nicht nur dieser zuzuordnen sind, wie Militärartikel, (antike)Waffen, der „germanische“ Thorshammer, amerikanische Südstaatenflagge, Aufnäher mit der Aufschrift „Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein“ , Aufnäher mit der schwarz-weiß-roten Flagge des deutschen Reiches und Ähnliches.


Auf Grund dessen sah sich der AStA veranlasst mit einem Transparent, das die Aufschrift „Augen auf beim Markteinkauf – Rechtsextreme in Helle Mitte stoppen“ träg, auf diese Vorgänge aufmerksam zu machen. Dies taten wir auch vor dem Hintergrund, dass wir bereits vor einem Jahr von MitarbeiterInnen und Studierenden unserer Fachhochschule erfahren haben, dass sie den abendlichen Heimweg, vor allem die Heimfahrt, von der ASFH, als bedrohlich empfinden. Und zwar weil sie aus unterschiedlichen Gründen nicht in das rechte Weltbild passen. So wird die Helle Mitte und der Weg zur ASFH und zurück, besonders in den Abendstunden von potenziellen Opfern rechter Gewalt gemieden.


Das Transparent wurde während eines Markttages an der Außenseite der ASFH an einer Stelle die von den MarktbetreiberInnen einsichtig ist, befestigt. Noch während das Plakat angebracht wurde, versammelten sich diverse MarktbetreiberInnnen vor der Fachhochschule und beschimpften die Studierenden. „Kommt doch runter, dann hauen wir euch aufs Maul“, ist nur ein kleines Beispiel für die Ausfälligkeiten, welche die Studierenden über sich ergehen lassen mussten.


Innerhalb von 2 Tagen besuchte die Polizei von Marzahn-Hellersdorf dreimal die Fachhochschule, da von Seiten der MarktbetreiberInnen eine Anzeige gegen die Studierenden aufgrund von angeblichen Pöbeleien gemacht wurde.
Trotz eindeutiger Aussagen von Seiten des Rektorats, welche beinhalteten, das Transparent dort zu belassen, wo es sich befand, wurde es am Donnerstagmorgen, als es erneut einen Besuch der Polizei gab, von einer Mitarbeiterin der Verwaltung in vorauseilendem Gehorsam entfernt. Noch am selben Vormittag wurde das Transparent von Seiten des AStA erneut ausgehängt. Wir hoffen, dass es als Zeichen unseres Unmutes über die vorherrschenden Verhältnisse in Helle Mitte auch noch lange an dieser Stelle sichtbar beleiben wird.


Dies vor allem daher, da die MarktbetreiberInnen argumentieren, dass sie nicht in die „rechte Ecke“ gedrängt werden wollen, sie es jedoch waren, die den Märkischen Reiterhof mit samt seinen Rechtsextremen Artikeln in ihrer Mitte duldeten und einige von ihnen auch jetzt noch Artikel für das rechtsextreme Klientel anbieten. Bei solch einem vielseitigen, von der Öffentlichkeit tolerierten, Angebot an Artikeln für die extrem Rechte, ist es nicht verwunderlich, dass diese sich in der Hellen Mitte wohl fühlt und sie, neben anderen Orten in Berlin, zu ihrem Aktionsraum erklärt.


Ein Entfernen des Transparentes bedeutet in unseren Augen ein Nachgeben von Seiten der Fachhochschulen gegenüber rechtsextremen Strömungen.

 

Mehr Infos und eine Chronik über rechtsextreme Aktivitäten in Helle Mitte und Marzahn Hellersdorf findet ihr hier.

 

weiter Quellen: Antifaschistisches Infoblatt Nr. 77

                       

                         dasversteckspiel.de

 

 


ASFH gewinnt erneute Schlacht um die Exzellenz



Am 17.11.2007 protestierten Studenten Der Alice-Salomon-Fachhochschule, der Humboldt Universitaet, der Universitaet der Kuenste und der Freien Universitaet auf dem FU-Gelaende in Dahlem gegen die Exzellenzinitiative, waehrend nur eine Glasscheibe von ihnen getrennt die SPD ihren Landesparteitag in der Mensa der FU feierte. Die Aktion, eine Fortsetzung der ersten Schlacht um die Exzellenz vom 20.7.2007 vor dem Roten Rathaus, richtet sich gegen die Ökonomiesierung der Hochschulbildung und die Verflechtung von Wirtschaft und Wissenschaft, die in den Augen der Studenten von der Exzellenzinitiative weiter vorangetrieben wird. Der Gedanke der Autonomie der Wissenschaft und v.a. der gesellschaftliche Wert kritischer Wissenschaft werde dadurch bedrohlich ueberlagert, kritische linke Wissenschaftler von der Universität verdraengt. Vor allem die Hierarchisierung der Universitaeten sowie der Grundgedanke der Konkurrenz, welcher in der Auswahl einer exzellenten Bildungsstaette liege, wird von den Studierenden in Frage gestellt und tuechtig aufs Korn genommen.

 

Als Sieger_innen gingen die Studierenden der ASFH hervor.

 

Weitere Infos und Bilder hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Textsammlung zum Boykott des CHE-Rankings



Hier findet ihr  Artikel, Texte und Informatioen zum CHE- Ranking- Boykott


Rektorat verschickt Zugangsdaten zum CHE Ranking


Trotz des Beschlusses der Vollversammlung das CHE - Ranking zu boykottieren, wurden die Briefe mit den Zugangsdaten der Online-Umfrage des CHE an Studierende verschickt. Damit ignoriert das Rektorat  den empfehlenden Charakter der Vollversammlung.
Wir fordern nun alle Studierenden dazu auf, die Briefe mit den Zugangsdaten beim AStA abzugeben, um ein deutliches Zeichen zusetzen, dass wir es mit dem Boykott ernst meinen.


Hochschulpolitikreferat


Studierende der ASFH beschließen Boykott des CHE-Rankings


Auf der im Voraus angekündigten Vollversammlung vom 25.10.2007 beschlossen
die Studierenden der Alice Salomon Hochschule Berlin mit 187 Fürstimmen, 3
Gegenstimmen und 9 Enthaltungen das diesjährige CHE- Ranking im
Studiengang Soziale Arbeit zu boykottieren. Stupa-Präsident Tobias
Berger:“ Mit 199 Stimmberechtigten war dies die größte Vollversammlung
seit langem.“ An der ASFH studieren rund 1900 Menschen.
Zusätzlich sprachen sich die Student_innen dafür aus, dass der AStA bei
zukünftigen Rankings an der ASHB frühzeitig darüber informiert werden
soll. In diesem Jahr war das nicht der Fall. „Wir fordern das Rektorat nun
dazu auf sich dem Beschluss der Vollversammlung anzuschließen, nicht am
CHE-Ranking teilzunehmen und fordern alle Studierenden auf, Post die sie
vom CHE erhalten bei uns im AStA abzugeben“, so Andrea Remmers,
Vorsitzende des AStA der ASFH. Auch die Wortmeldung eines CHE Vertreters
konnte die Studierenden nicht von ihrem Boykott abbringen. Die
Pressesprecherin des AStA Nicole Biele sagte dazu:“ Wir hoffen dass unser
Boykott sich auch auf andere Hochschulen auswirkt und sie sich uns
anschließen.“
Das CHE-Ranking ist auf Grund seiner Nähe zur Bertelsmann-Stiftung und
methodischer Mängel in die Kritik geraten. Die Schweiz nimmt schon jetzt
nicht mehr am CHE-Ranking teil. Ihr wird sich im nächsten Jahr auch
Österreich anschließen.
 
AStA der ASFH

 

CHE-Boykott


Ausstellung zu den Pogromen in Rostock


Ausstellungseröffnung am 15. Oktober 2007  um 19.00 vor dem Audimax

 

„Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen - 10 Jahre danach“

 

mehr


European Summer School 2007 ...


 auch in diesem Jahr fand die  European Summer School for Social Work zum 12ten mal an der ASFH statt. Eine der Teilnehmerinnen aus der Schweiz berichtet in einem Artikel von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken während dieser Zeit.

 

Weitere Infos zur European Summer School unter http://www.socialeurope.de/.


NPD nimmt an Sommeruniversität gegen Antisemitismus teil


Vom 10.09.2007 bis zum 12.09.2007 fand zum zweiten Mal die Sommeruniversität gegen Antisemitismus des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZFA) der TU Berlin statt.

Vor der Vorlesung Werner Bergmanns zu „Antisemitismus und Israelfeindschaft in Europa“ am 10.09.2007 wurde der Berater der NPD in Berlins Verordneten Versammlungen (BVV) Stefan Lux von Antifaschist_innen entdeckt und aufgefordert zu gehen. Auch die Veranstalter_innen wurden über seine Anwesenheit informiert. Nach kurzer Diskussion zu Beginn der Vorlesung meinte Bergmann lediglich: “Jedem steht es frei an der Veranstaltung teilzunehmen.“ Da auch ein Grossteil der Teilnhemer_innen keine weitere Debatte wünschte, verließen einige Besucher_innen, die die Teilnahme eines Nazis an der Veranstaltung nicht hinnehmen wollten, den Saal, um erneut mit den Veranstalter_innen zu diskutieren. Auch diese verwiesen darauf, das Lux angemeldet sei und es jedem offen stehe an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, stellte sich später den Fragen von rund 20 Besucher_innen, ging jedoch nicht auf die Argumente dieser für einen Ausschluss des Rechtsextremisten ein. Weder die Mitgliedschaft Lux´ in der NPD noch die reelle Bedrohung von Antifaschist_innen durch die NPD und deren Umfeld im Alltag, konnten ihn umstimmen.

Am 2. Tag tauchte Lux dann mit zwei weiteren NPDlern auf. Da die beiden Neuen jedoch nicht bezahlt hatten, wurden sie von den Veranstalter_innen aufgefordert zu gehen. Dies war anscheinend aber auch der einzige Grund für den Ausschluss. Lux durfte bleiben. Als dies von Antifaschist_innen wieder zur Diskussion gestellt wurde, wurde ihnen vorgeworfen, dass SIE es seien, die die Veranstaltung stören würden, nicht etwa die Nazis. Es bestand fast Einstimmigkeit Lux teilnehmen zu lassen.

Am dritten Tag der Veranstaltung versuchte neben Stefan Lux auch Jan Sturm, Mitglied der NPD und Verordneter in der BVV Neukölln, an der Sommeruniversität teilzunehmen. Er wurde jedoch sofort erkannt und des Raumes verwiesen. Antifaschist_innen stellte nun abermals die Anwesenheit von Stefan Lux zur Debatte, was in lauten Diskussionen zwischen den Teilnhemer_innen mündete. Nach einer Viertel Stunde meinte Peter Widmann , der im Laufe des Tages noch eine Vorlesung zum Thema „Israelkritik und Antisemitismus in der öffentlichen Debatte“ halten sollte, dass die Diskussion zu beenden wäre und Störer ab sofort vom Wachschutz entfernt werden würden. Lediglich Martin Kloke, dessen Vortrag „Antizionismus von links“ von der Diskussion beeinträchtigt wurde, ist zu verdanken, dass die Auseinandersetzung überhaupt solange anhielt.

Zusammenfassend kann also unverblümt gesagt werden, dass Lux und seine Kameraden von einem Großteil der Teilnehmer_innen und den Veranstalter_innen geduldet und der Antifaschismus aus dem Saal verband wurde. Zu keiner Zeit positionierte sich das Zentrum für Antisemitismusforschung zu der Teilnahme eines Rechtsextremisten an der Veranstaltung. Ganz im Gegenteil. Es wurde sogar darauf verwiesen, dass auch im letzten Jahr ein Mitglied der NPD an der Sommeruniversität teilnahm.

Dies ist nichts weiter als eine ungeheure Schande für das ZFA. Es beforscht Antisemitismus, sieht diesen anscheinend aber nicht einmal, wenn er in der ersten Reihe sitzt.

 

 

Referat für Hochschulpolitik des AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin.

 


ASFH gewinnt Schlacht um Exzellenz - ASFH nun "offiziell" Exzellenzhochschule



Schlacht um Exzellenz am Brunnen
Studierende demonstrierten gegen Umbau zur Elite mit Einsparungen

 

Der Platz am Neptunbrunnen wurde gestern zum Schlachtfeld. Vor dem Roten Rathaus lieferten sich Studenten eine Schlacht mit Papierschnipseln. 100 mit Wasser gefüllte Luftballon-»Bomben«, die sich mit Mehl zu einer klebrigen Masse mischen sollten, beschlagnahmte jedoch die Polizei bei Taschenkontrollen.

 

 

hier geht´zum vollständigen Text aus dem Neuen Deutschland

 


Wiki fürs Volksbegehren


Ab jetzt gibt es auch ein Wiki für das Volxbegehren.

hier findet ihr es.

 

Es kann jederzeit ganz einfach, ohne Paßwort o.ä.
aktualisiert werden.
Tragt also z.B. weitere Abgabeorte ein!
Gebt nächste Treffen bekannt!
Koordiniert wer, wo sammeln geht
ect.
... und macht das Ding bekannt!!!

Vol-X-Begehren für “Offene und demokratische Hoschschulen ”




Die Landesastenkonferenz Berlin und das studentische “Bündnis für Solidarität und
freie Bildung ” wollen mit diesem Begehren versuchen, auch einer einfachen demokratischen Ebene, politisch aktiv zu werden.
Das Begehren wird in drei Stufen durchgeführt. Dabei ist die Erste – also jenes ,welches gerade begonnen wurde –der Antrag auf ein sogenanntes “Volksbegehren ”. Zur Bewilligung diese Antrags sind insgesamt 20.000 Unterschriften, von wahlberechtigten Berliner_innen, nötig.I n der zweiten Stufe müssen 125.000 Personen unterschreiben. Schließlich kommt es zur Abstimmung der vorgeschlagenen Gesetzesänderung –an dieser müssen sich dann 25 Prozent der
Wahlberechtigten beteiligen. Bei dem angestrebten Vol-X-Begehren geht es inhaltlich um drei Punkte. Für die Verbesserung der Studienbedingungen soll
1.) die Mitbestimmung in den Gremien der Hochschulen, hin zur sogenannten
“Viertelparität ”,verändert werden. Damit wird erreicht, dass diejenigen, welche die
Lehre (er)tragen bzw. durch führen, also die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und die Studierenden, einen größeren Gestaltungsspielraum bekommen, der die
Möglichkeit enthält aktiv zu handeln und Veränderungen durch zu setzen.
2.)Wird mit der angestrebten Veränderung im Bezug auf den Zugang zu einem
Masterstudienplatz, den Berliner Absolvent_innen -gerade auch denen, die ein Lehramt anstreben -eine größere Sicherheit und Möglichkeit gegeben ihr Studium nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können. Da zumindest im Exzellenzantrag der Humboldt Universität die Einführung von Studiengebühren
bejubelt wird und in der Berliner Landespolitik immer wieder versteckt und anhand von Studienkontenmodellen und Bildungsgutscheinen, die angeblich “sozialverträgliche ” Einführung von Studienentgelten debattiert bzw. gefordert
wird,
soll 3.) die bisher im Berliner Hochschulgesetz enthaltene Regelung der Unentgeltlichkeit des Studiums gestärkt und präzisiert werden. Dies führt dazu,
dass die bestehende Selektivität im Zugang zu den Berliner Hochschulen nicht
noch durch eine weitere Hürde verschärft wird. Zudem nimmt dieser Punkt die
Koalitionsvereinbarung der Regierenden in Berlin ernst und soll sie somit, als
“öffentliches Symbol der Berliner_innen ”, darin bestärken im Rahmen des
Länderfinanzausgleichs eine Reformierung zu fordern.

Die Unterschriftsbögen für die Teilnahme an der ersten Stufe sind direkt an den
Berliner Hochschulen (im AStA /RefRat) zu finden, oder stehen im Internet zum
Herunterladen bereit. Die entsprechenden
Links und die genauen Angaben zu den
Rückgabemöglichkeiten unterschriebener
Bögen befinden sich ebenso au den
jeweiligen Internetseiten der Hochschulen.

Das Vol-X-Begehren in Kürze

* Das Begehren beinhaltet drei Punkte: demokratischere Mitbestimmung, offenerer Zugang zum Master, als Wahlmöglichkeit für einen Abschluss, sowie den Erhalt und die Stärkung des Rechts auf ein Entgeld freies Studium.
* In der Ersten von insgesamt drei Stufen werden für einen Erfolg 20.000 Unterschriften benötigt.
* Die Bögen dafür sind in den Berliner Asten und oder dem Internet zu finden. Bögen die
autonom ausgedruckt wurden müssen alle vier Seiten umfassen und zusammengeheftet sein.

Beim Ausfüllen ist zu beachten, dass...


* alle Vornamen eingetragen werden,
* die vollständige Anschrift mit Postleitzahl angegeben wird
* und die Unterschrift mit Vor- und Zuname erfolgen muss. Wobei hier pro Name drei  Buchstaben lesbar sein müssen.

 

Download hier:


Ehrenamtliche Tätigkeiten/ Praktika



In der neuen Rubrik Ehrenamtliche Tätigkeiten/ Praktika werden wir euch nach und nach Felder in denen ihr ehrenamtlich tätig werder könnt sowie Stellen bei denen ihr ein Praktikum absolvieren könnt , präsentieren. Weitere Praktikumsstellen findet ihr in der Praxissstellen-/Supervisorendatenbank der ASHB, welche allerdings lediglich von den Rechnern der ASHB zugänglich ist. Anfangen werden wir mit dem Schoolwork-Team der Berliner Aids-Hilfe.


StudiVZ


Auch wir sehen das Studentenportal StudiVZ kritisch (auf Grund von Datenschutzmissachtung, sexistischen Gruppen innerhalb des VZ, nationalsozialistischer Rhetorik in ihrer Werbung) und schließt sich der hier verlinkten Presseerklärung des ReferentInnenrat der HU vom 24.11.06 an.

Weiterführende Infos z.B. auf Wikipedia.

 

 



QueerRef - Das queere AstA-Referat


 

...mehr Infos

 

 

 


Letzte Änderung: 16.12.2009